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Check a quality rule in advance: see hit count and examples before the rule opens cases
How to see for any quality rule how many objects it would hit in the current stock and which ones, without opening or closing a case, and how a new rule starts as a draft.
6 min read · Oktober 2026
Eine Qualitätsregel eröffnet beim Prüflauf für jedes Objekt, das sie trifft, einen Klärfall. Eine zu scharf gestellte Regel kann so in einer Nacht hunderte Fälle erzeugen. Mit der Vorschau sehen Sie vorher, was sie träfe. Die Vorschau legt keinen Klärfall an und schließt keinen.
Das brauchen Sie
Lesen und die Vorschau öffnen darf, wer die Konfigurationsverwaltung sehen darf. Eigene Regeln anlegen, bearbeiten, einschalten und löschen darf die CMDB-Verwaltung (im Beispiel Julia Beispiel als Administratorin). Ohne dieses Recht fehlen die Knöpfe zum Ändern (Bearbeiten, Einschalten, Löschen), die Vorschau bleibt verfügbar.
Die wichtigsten Begriffe
- Treffer: Ein Objekt, bei dem die Regel anschlagen würde, also ein künftiger Klärfall.
- Beispiele: Die Vorschau nennt höchstens 20 Treffer mit Befund. Die Gesamtzahl steht in der Statuszeile.
- Entwurf: Eine eigene Regel, die noch nicht im Lauf geprüft wird. Jede neue eigene Regel startet so, gleich welche Prüfart (siehe Qualitätsregeln anlegen und Qualität messen). Auch eine laufende Regel fällt in den Entwurf zurück, wenn Sie ändern, was sie prüft.
Schritt 1: Die Qualitätsregeln öffnen
Öffnen Sie Einstellungen, CMDB, Qualitätsregeln & Trend. Scrollen Sie zur Liste Regeln. Sie zeigt den ausgelieferten Katalog und Ihre eigenen Regeln mit den Spalten Name, Prüfart, Klasse, Schweregrad, Frist (Tage), Offene Klärfälle, Zustand und Aktionen. Das Abzeichen Katalog oder eigene Regel zeigt die Herkunft. In der Spalte Zustand steht aktiv, inaktiv oder, bei einer neuen oder geänderten eigenen Regel, Entwurf, im Lauf nicht geprüft. Eine Regel mit dem Abzeichen wird noch nicht ausgewertet gehört zu einer Prüfart, die der Prüflauf für eigene Regeln noch nicht auswertet.
Warum eine Liste mit Zustand? Sie sehen auf einen Blick, welche Regeln aktiv sind und wie viele Klärfälle jede Regel offen hat.
Schritt 2: Die Vorschau öffnen
Klicken Sie in der Zeile der Regel in der Spalte Aktionen auf Vorschau. Der Dialog heißt Vorschau: … und erklärt: „Was diese Regel im aktuellen Bestand träfe, ohne einen Klärfall anzulegen oder zu schließen.“ Das gilt für jede Regel, auch für eine, die ausgeschaltet ist. Es dauert einen Moment („Vorschau wird berechnet …“).
Warum für jede Regel? Auch bei einer Katalogregel, die Sie wieder einschalten wollen, sehen Sie so vorher, wie viele Fälle zurückkämen.
Schritt 3: Das Ergebnis lesen
Die Statuszeile nennt Stand, geprüfte Objekte und Treffer: „Stand: … (aktueller Bestand) · … Objekt(e) geprüft, … Treffer“. Darunter steht die Tabelle mit den Spalten Objekt (Name, darunter die Klasse) und Befund. Der Befund sagt in einem Satz, warum das Objekt trifft, zum Beispiel:
- „Fehlt: Seriennummer“ bei einer Pflichtangabe,
- „Erwartetes Muster: ^SRV-[0-9]+$“ bei einer Namenskonvention,
- „Angaben geprüft am … (vor … Tagen), Höchstalter … Tage“ bei einer Aktualitätsregel,
- „Betriebsjahre: 12 liegt über 10“ bei einer Wertebereichsregel mit Höchstwert 10.
Gibt es mehr Treffer als Beispiele, steht darunter „und … weitere, zu viele für eine Liste.“ Ein blauer Hinweis nennt Besonderheiten, zum Beispiel übersprungene Prüfungen. Ist der Bestand sehr groß, bricht die Vorschau bei 5.000 geprüften Objekten ab. Dann steht dort: „Der Vorschaubericht hat bei … geprüften Objekten abgebrochen - die tatsächliche Trefferzahl kann höher liegen.“
Ist die Tabelle leer, erklärt knooing den Grund:
- „Keines der … geprüften Objekte trifft die Regel. Ein Aktivieren würde derzeit keinen Klärfall eröffnen.“
- Bei einer Aktualitätsregel: „Keines der … geprüften Objekte hat einen Datenstand älter als … Tage. Objekte ohne Datenstand zählen nicht als veraltet. Ein Aktivieren würde derzeit keinen Klärfall eröffnen.“
- „Es gibt keine Objekte, die diese Regel prüfen würde (leerer Bestand oder keine Objekte in der gewählten Klasse).“
- „Diese Prüfart wertet der Prüflauf nicht aus. Die Regel liefert deshalb keinen Treffer, und es gibt nichts vorab zu prüfen.“
Beenden Sie die Vorschau mit Schließen.
Warum auch den leeren Fall erklären? „Null Treffer“ kann heißen, dass alles in Ordnung ist, oder dass die Regel gar nichts prüft. Die Meldung unterscheidet beides.
Beispiel: Julia Beispiel klickt bei der Regel Name entspricht nicht der Konvention auf Vorschau. Die Statuszeile zeigt 120 geprüfte Objekte und 14 Treffer. Die ersten Beispiele sind „Erp-Server 01“ und „Testserver“ mit dem erwarteten Muster. Sie versteht: 14 Namen müssten umbenannt werden, und prüft vor dem Aktivieren, ob das gewollt ist.
Schritt 4: Entscheiden, was mit der Regel geschieht
Die Vorschau selbst ändert nichts. Danach entscheiden Sie:
- Treffer sind gewollt, die Regel ist ein Entwurf: Schalten Sie sie ein. Bei Pflichtangabe, Namenskonvention, Ohne Beziehung und Aktualität klicken Sie in der Spalte Aktionen auf Einschalten, bei Wertebereich legen Sie den Schalter Im Lauf nicht geprüft um. Beide öffnen einen Dialog mit der Vorschau und den Folgen („Neue Klärfälle im nächsten Lauf: …“), der erst nach Ihrer Bestätigung einschaltet (Qualitätsregeln anlegen und Qualität messen). Danach eröffnet der Prüflauf beim nächsten Lauf die Klärfälle. Die Spalte Frist (Tage) legt fest, bis wann jeder Fall geklärt sein soll.
- Zu viele Treffer: Ändern Sie die Regel mit Bearbeiten (Grenzen, Muster, Höchstalter, Klasse) und rechnen Sie die Vorschau neu. Bei einem Entwurf müssen Sie sonst nichts tun: Er prüft nicht. Eine laufende Regel nehmen Sie mit Deaktivieren aus dem Lauf. Bei einer eigenen Regel können Sie sie mit Löschen entfernen (Rückfrage „Diese Regel wirklich löschen? Das lässt sich nicht rückgängig machen.“). Hat ein Entwurf offene Klärfälle, fragt knooing ein zweites Mal („Diese Entwurfsregel hat … offene Klärfälle. Beim Löschen werden sie mit der Regel entfernt. Wirklich löschen?“). Eine laufende Regel mit offenen Fällen lässt sich nicht löschen. Katalogregeln lassen sich deaktivieren, aber nicht löschen, sonst verlieren bestehende Klärfälle ihre Referenz.
- Regel ist ausgeschaltet und soll wieder laufen: Klicken Sie auf Aktivieren. Lief die Regel vor dem Ausschalten, geht das ohne neue Vorschau. War sie ein Entwurf, erscheint stattdessen Einschalten mit Vorschau und Bestätigung.
Warum für alle Prüfarten der Entwurf? Eine falsch gesetzte Grenze, ein zu weites Muster oder ein zu kurzes Höchstalter eröffnet in einer Nacht hunderte Fälle. Der Entwurf stellt sicher, dass die Vorschau vor der ersten Wirkung steht, und die Bestätigung hält fest, dass jemand sie gesehen hat. Wer eine Regel dagegen nur pausiert hat, die schon einmal bewusst lief, muss nicht erneut bestätigen.
Nächster Schritt
Eine Regel mit Grenzwerten anlegen und einschalten: Qualitätsregeln anlegen und Qualität messen. Veraltete Datensätze erkennen: Veraltete Datensätze erkennen.
Wenn etwas nicht klappt
- „Der Vorschaubericht ließ sich nicht laden.“ Schließen Sie den Dialog und klicken Sie erneut auf Vorschau.
- „Diese Regel gibt es nicht.“ Die Regel wurde inzwischen gelöscht. Laden Sie die Seite neu.
- „Kein Zugriff.“ Ihnen fehlt das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu sehen.
- Die Knöpfe Bearbeiten, Einschalten, Aktivieren, Deaktivieren und Löschen fehlen. Sie sehen die Seite mit Leserecht. Die Regeln pflegt, wer die Konfigurationsverwaltung administriert („Eine Regel ändert, wer die Konfigurationsverwaltung administriert.“).
- „Katalog-Regeln lassen sich nur deaktivieren, nicht löschen - sonst verlieren bestehende Klärfälle ihre Regel-Referenz.“ Nutzen Sie bei Katalogregeln Deaktivieren.
- Die Vorschau zeigt Treffer, die ich im Prüflauf nicht wiederfinde. Die Vorschau rechnet den aktuellen Bestand. Der Prüflauf hat vielleicht seit der Änderung noch nicht gearbeitet. Starten Sie ihn unter Klärfälle, Reiter Qualität, mit Jetzt prüfen.