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Balance cores and other metrics: record consumption as a reading

Step by step to a license position for licenses by cores, processors, nodes or data volume: add a lot, record the reading and understand why a value above the threshold only counts after approval.

7 min read · Oktober 2026

Datenbanken, Virtualisierung oder Analyseprogramme werden oft nach Rechenleistung lizenziert, etwa nach Prozessorkernen. Diesen Verbrauch liefert keine Inventarliste. Jemand liest ihn im System oder im Bericht des Herstellers ab und trägt ihn ein. knooing nennt das eine Ablesung, der Abschnitt dafür heißt Verbrauchsablesung. Der Text im Abschnitt spricht auch von „Verbrauchsmessung“, Fehlermeldungen von „Beobachtung“; gemeint ist dasselbe.

Diese Anleitung baut auf Gerätelizenzen bilanzieren auf. Dort stehen der Weg zur Lizenzbilanz und die Begriffe Los, Lizenzmenge, Preismetrik, Schreibweise und die vier Zustände. Hier lesen Sie den Ablauf am Beispiel von Prozessorkernen. Am Ende zeigt die Lizenzbilanz, ob die gekauften Kerne reichen. Außerdem wissen Sie, wann eine Ablesung eine zweite Person braucht.

Das brauchen Sie

Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten: in der Rolle das Modul CMDB auf Bearbeiten, wie in Gerätelizenzen bilanzieren beschrieben. Ohne dieses Recht können Sie kein Los anlegen und keine Ablesung speichern. Für Werte über der Schwelle brauchen Sie eine zweite Person mit demselben Recht. Außerdem brauchen Sie die gekaufte Zahl der Kerne aus dem Vertrag und den aktuellen Wert. Zählen Sie so, wie Ihr Vertrag es vorgibt, etwa physische oder virtuelle Kerne; den Wert zeigen die Verwaltungsprogramme Ihrer Server oder der Bericht des Herstellers.

Die wichtigsten Begriffe

  • Ablesung: der abgelesene Stand für ein Programm und eine Metrik: ein Gesamtwert oder, mit Je Geltungsbereich, ein Wert je Bereich in derselben Ablesung. Eine neue Ablesung ersetzt die bisherige ganz. Es zählt immer der letzte gültige Stand, nicht die Summe aller Ablesungen. Beispiel: 128 Kerne gekauft, 96 abgelesen. Das ergibt Überlizenziert, 32 Kerne sind frei.
  • Metrik der Ablesung: etwa Core (per_core), Prozessor (per_processor), Knoten (per_node), VM (per_vm) oder GB (per_gb). Sie muss dieselbe sein wie die Preismetrik des Loses, sonst zählt die Ablesung nicht. Den englischen Kurznamen in Klammern brauchen Sie nicht.
  • Schwelle: Liegt der abgelesene Wert über der Schwelle, zählt er erst nach einer Freigabe durch eine zweite Person. Die Vorgabe ist 100, der geltende Wert steht im Hinweis unter Wartet auf Freigabe. Die Schwelle gilt für alle Programme und Metriken gleich. Sie bezieht sich auf den Wert selbst, nicht auf die Änderung: Jede Ablesung über 100 braucht eine Freigabe. Bei großen Werten, etwa in GB, braucht damit praktisch jede Ablesung eine zweite Person; planen Sie sie fest ein. Ändern kann die Schwelle nur der knooing-Support.
  • Freigabe: die Entscheidung der zweiten Person, dass ein Wert über der Schwelle zählt. Wie sie entscheidet, steht in Ablesung freigeben oder ablehnen.

Schritt 1: Ein Los mit der Preismetrik Core anlegen

Öffnen Sie in der Seitenleiste Konfigurationsverwaltung, dann Bestand, und wählen Sie oben den Reiter Lizenzbilanz. Füllen Sie im Abschnitt Berechtigungslose die Felder aus (1): Hersteller (Slug), Produkt (Slug) und als Menge die gekaufte Zahl der Kerne. Bilden Sie die Schreibweise nach der Regel unter „Schreibweise“ in Gerätelizenzen bilanzieren und verwenden Sie sie danach überall gleich. Wählen Sie bei Preismetrik Core (per_core). Klicken Sie auf Los anlegen (2).

Danach erscheint die Meldung „Berechtigungslos angelegt.“ In der Übersicht steht das Programm mit der Lizenzmenge unter Berechtigt (3). Unter Verbraucht und Status steht Unbekannt, weil noch keine Ablesung vorliegt. Das ändert sich mit Schritt 2.

Lizenzbilanz mit dem neuen Los über 128 Kerne, in der Übersicht Verbraucht und Status Unbekannt
128 Kerne sind gekauft, der Verbrauch ist noch nicht abgelesen: Die Bilanz zeigt Unbekannt.

Neben Lizenzbilanz steht der Reiter Kernfaktor/Virtualisierung. Manche Hersteller rechnen mit einem Kernfaktor: Ein Kern zählt dann zum Beispiel als halbe Lizenz. Im Los steht die Menge so, wie Ihr Vertrag sie nennt. Den umgerechneten Verbrauch zeigt der Reiter Kernfaktor/Virtualisierung; er geht nicht von selbst in die Lizenzbilanz ein. Tragen Sie ihn als Ablesung ein wie in Schritt 2.

Warum „Unbekannt“ und nicht 0? Ohne Ablesung weiß knooing nicht, wie viele Kerne laufen. Eine 0 würde freie Lizenzen vortäuschen, die niemand gezählt hat. Deshalb zeigt die Bilanz offen, dass der Wert fehlt.

Beispiel: Die Beispiel GmbH betreibt ihre Warenwirtschaft auf einer Datenbank des Herstellers Muster Datenbank, lizenziert für 128 Kerne. Tobias Beispiel trägt muster-datenbank, datenbank-enterprise und 128 ein, wählt Core (per_core) und klickt auf Los anlegen.

Schritt 2: Den abgelesenen Wert erfassen

Scrollen Sie zum Abschnitt Verbrauchsablesung, unter dem Abschnitt zu Concurrent User. Tragen Sie ein (1):

  • Hersteller (Slug) und Produkt (Slug): genau wie beim Los.
  • Metrik: vorbelegt ist Core (per_core). Wählen Sie eine andere Metrik nur, wenn das Los eine andere hat.
  • Aggregation: Lassen Sie Aggregation auf Gesamtwert und tragen Sie einen einzigen Wert ein. Laufen die Kerne auf mehreren Servern, ist das die Summe. Wollen Sie die Bereiche getrennt festhalten, wählen Sie Je Geltungsbereich. Dann erscheint das Feld Geltungsbereich mit einem eigenen Feld Menge; mit Geltungsbereich hinzufügen kommt eine weitere Zeile dazu. Den Namen je Bereich wählen Sie selbst. Alle Zeilen speichern Sie gemeinsam als eine Ablesung, und knooing zählt sie zusammen, etwa „rechenzentrum-nord“ mit 64 und „rechenzentrum-sued“ mit 32 zu 96 Kernen.
  • Menge (2): der abgelesene Wert, eine ganze Zahl ab 0. Runden Sie Kommawerte auf, etwa 12,5 GB auf 13.
  • Beleg (Dokument-ID, optional): Lassen Sie das Feld leer. Es erwartet die interne Kennung eines Dokuments in knooing, die die Oberfläche nicht anzeigt. Legen Sie Ihren Beleg, etwa einen Bildschirmausdruck mit Datum, in Ihrer Vertragsablage ab.

Klicken Sie auf Ablesung speichern (3).

Abschnitt Verbrauchsablesung mit ausgefülltem Hersteller, Produkt, Metrik Core, Aggregation Gesamtwert und Menge 96
Tobias Beispiel trägt 96 Kerne als Gesamtwert ein.

Unten erscheint kurz die Meldung „Ablesung erfasst und aktiv.“ Prüfen Sie den Erfolg oben in der Übersicht: Dort stehen jetzt der Wert unter Verbraucht und der neue Zustand. Im Formular leert sich das Feld Menge, Hersteller und Produkt bleiben stehen. Überlizenziert heißt, es sind Kerne frei. Unterlizenziert heißt, es laufen mehr Kerne als gekauft: Kaufen Sie nach und legen Sie dafür ein weiteres Los an.

Warum ein Stand für alle Server? Die gekaufte Menge gilt für alle Server zusammen. Ein vollständiger Stand je Ablesung macht den Vergleich mit dieser Menge eindeutig, ob als Gesamtwert oder je Bereich.

Beispiel: Tobias Beispiel zählt in der Systemübersicht der Datenbankserver 96 Kerne. Er trägt muster-datenbank, datenbank-enterprise und 96 ein und klickt auf Ablesung speichern. Die Übersicht zeigt Berechtigt 128, Verbraucht 96 und Überlizenziert.

Schritt 3: Einen Wert über der Schwelle erfassen

Die geltende Schwelle steht im Abschnitt Wartet auf Freigabe direkt unter dem Formular, auch wenn gerade nichts wartet. Liegt Ihr neuer Wert darüber, speichern Sie ihn wie in Schritt 2: Tragen Sie die Menge ein und klicken Sie auf Ablesung speichern (1).

Danach steht die Ablesung unter Wartet auf Freigabe mit Menge, Erfasst von und Erfasst am (2). Unten erscheint kurz die Meldung:

„Ablesung erfasst - liegt oberhalb der Schwelle und wartet auf Freigabe, bevor sie wirkt.“

Bei Ihrer eigenen Ablesung steht rechts „Eigene Ablesung, Freigabe durch eine zweite Person“. Bis zur Freigabe rechnet die Bilanz mit der bisherigen Ablesung weiter. Gibt es noch keine, bleibt der Verbrauch bis dahin Unbekannt. Alle anderen Personen mit dem Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten, bekommen über das Glockensymbol die Meldung „Ein Freigabeantrag wartet auf Ihre Entscheidung“. Sagen Sie der zweiten Person trotzdem kurz Bescheid. Nach der Entscheidung bekommen Sie selbst die Meldung „Entscheidung zu Ihrem Freigabeantrag“.

Abschnitt Verbrauchsablesung mit der Ablesung von Tobias Beispiel über 144 Kerne unter Wartet auf Freigabe
144 Kerne liegen über der Schwelle von 100. Die Ablesung wartet auf eine zweite Person.

Haben Sie sich vertippt, erfassen Sie den Wert einfach neu. Die neue Ablesung ersetzt die wartende. Die alte steht dann unter Zuletzt entschieden, direkt unter Wartet auf Freigabe, mit der Entscheidung „Ersetzt“. Als Begründung steht dort:

„Durch eine neuere Ablesung ersetzt.“

Liegt auch der neue Wert über der Schwelle, wartet er wieder auf eine Freigabe.

Warum eine zweite Person? Ein großer Wert verschiebt die Bilanz stark, ein Tippfehler bliebe sonst unbemerkt. Darum gilt das Vier-Augen-Prinzip: Wer die Ablesung erfasst hat, kann sie nicht selbst freigeben.

Beispiel: Nach dem Einbau eines weiteren Datenbankservers zählt Tobias Beispiel 144 Kerne und speichert den Wert. Bis Julia Beispiel entscheidet, zählt die Bilanz weiter 96 Kerne.

Nächster Schritt

Wie die zweite Person die Ablesung prüft und freigibt oder ablehnt, steht in Ablesung freigeben oder ablehnen. Wie Sie alle Programme gemeinsam auswerten, steht in Lizenzbilanz auswerten.

Wenn etwas nicht klappt

  • Unter Verbraucht bleibt „Unbekannt“, obwohl eine Ablesung gespeichert ist. Die Ablesung hat eine andere Metrik als das Los, oder Hersteller und Produkt sind anders geschrieben. Erfassen Sie die Ablesung mit derselben Schreibweise und der Metrik des Loses. Wartet die Ablesung noch auf eine Freigabe, zählt sie ebenfalls noch nicht.
  • In der Übersicht steht eine zusätzliche Zeile ohne Los. Hersteller oder Produkt der Ablesung sind anders geschrieben als im Los. knooing führt die Ablesung dann als eigenes Programm. Erfassen Sie die Ablesung mit der Schreibweise des Loses erneut. Die falsche Zeile bleibt mit Unbekannt stehen; löschen lässt sie sich nicht.
  • Ein Server wurde abgebaut, der Verbrauch sinkt. Erfassen Sie den neuen, kleineren Stand als Ablesung. Liegt er über der Schwelle, braucht auch er eine Freigabe.
  • Der abgelesene Wert hat Nachkommastellen. knooing nimmt nur ganze Zahlen. Runden Sie auf.
  • Sie haben einen falschen Wert gespeichert, der noch wartet. Erfassen Sie den richtigen Wert neu. Die wartende Ablesung gilt dann als ersetzt und lässt sich nicht mehr freigeben.
  • Ein falscher Wert unter der Schwelle gilt bereits. Erfassen Sie den richtigen Wert neu. Er löst den falschen ab.
  • Es gibt keine zweite Person mit dem Recht zum Bearbeiten. Dann bleibt die Ablesung unter Wartet auf Freigabe stehen, sie verfällt nicht. Bitten Sie die Person, die bei Ihnen Rechte vergibt, einer zweiten Person das Recht zu geben.
  • „Hersteller und Produkt sind Pflichtfelder.“ Tragen Sie beide Schreibweisen ein.
  • „Jede Beobachtung braucht eine ganzzahlige Menge größer oder gleich 0.“ Tragen Sie bei Menge eine ganze Zahl ein, ohne Komma. „Beobachtung“ meint hier den einzelnen Wert.
  • „Im Modus „by_scope" braucht jede Beobachtung einen Geltungsbereich.“ Bei Je Geltungsbereich braucht jede Zeile einen Namen im Feld Geltungsbereich.
  • „Ein referenziertes Belegdokument gehört nicht zu diesem Mandanten.“ Die Dokument-ID stimmt nicht. Lassen Sie das Feld leer.
  • In der Auswahl der Metriken fehlen Gerät, Named User und Concurrent User. Das ist gewollt. Für diese Metriken gibt es eigene Wege, siehe Gerätelizenzen bilanzieren, Named-User-Lizenzen bilanzieren und Concurrent-User-Lizenzen erfassen.
  • Die eigene Ablesung lässt sich nicht freigeben. Das ist das Vier-Augen-Prinzip. Bitten Sie eine zweite Person mit dem Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten.
  • „Zum Schreiben fehlt die Berechtigung.“ Gemeint ist Ihr Recht, nicht die Lizenzmenge. Ihnen fehlt CMDB mit Bearbeiten.