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Calculate core licences by vendor rule: Oracle, IBM and Microsoft with virtualisation
Step by step to a calculated licence demand: record clusters and hosts, place virtual machines on their hosts, choose the vendor's licence model per product and read the demand in the licence position.
8 min read · Oktober 2026
Große Hersteller lizenzieren Datenbanken und Server nicht nach Geräten, sondern nach Prozessorkernen, und jeder rechnet anders. Bei Oracle zählt ein Kern je nach Prozessor nur halb. IBM rechnet in Punkten je Kern. Microsoft verlangt Mindestmengen je Prozessor und Server. Läuft die Software in einer virtuellen Maschine, kann der ganze Cluster lizenzpflichtig werden. Diese Rechnung von Hand ist fehleranfällig.
knooing rechnet sie aus den Daten Ihrer Hardware und den veröffentlichten Tabellen der Hersteller. Diese Anleitung richtet sich an die Person, die die Lizenzen betreut. Am Ende steht der berechnete Bedarf in der Lizenzbilanz, mit dem Rechenweg je Host. Wie Sie stattdessen einen abgelesenen Wert eintragen, steht in Kerne und andere Metriken bilanzieren.
Das brauchen Sie
Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten: in der Rolle das Modul CMDB auf Bearbeiten. Ohne dieses Recht sehen Sie die Daten, aber die Formulare fehlen. Die Hosts und die virtuellen Maschinen stehen als Systeme in der Konfigurationsverwaltung. Für das Produkt gibt es ein Los in der Lizenzbilanz, in der Preismetrik Core (per_core) oder Prozessor (per_processor), und eine Installation auf der virtuellen Maschine. Für Microsoft je VM braucht die VM das Feld CPU-Kerne.
Die wichtigsten Begriffe
- Host: der physische Server, auf dem virtuelle Maschinen laufen. knooing braucht seine Prozessorfamilie, Physische Kerne und Physische Sockel.
- Cluster: eine Gruppe von Hosts, zwischen denen virtuelle Maschinen wandern können. Bei Oracle und IBM macht eine VM deshalb alle Hosts ihres Clusters lizenzpflichtig.
- VM-Platzierung: auf welchem Host eine virtuelle Maschine läuft. Daraus folgt ihr Cluster.
- Kernfaktor (Oracle): Ein Kern zählt mit diesem Faktor. Beispiel: 2 Hosts mit je 32 Kernen, Faktor 0,5: 64 x 0,5 = 32 Prozessorlizenzen.
- PVU je Kern (IBM): Punkte je Kern, abhängig von Prozessorfamilie und Sockelzahl. Beispiel: 32 Kerne bei 70 PVU: 2.240 PVU.
- Kernlizenz mit Mindestmengen (Microsoft): Gezählt wird je Host (alle physischen Kerne) oder je VM (ihre virtuellen Kerne), aber mindestens die Mindestmenge, in Paketen. Beispiel: SQL Server je VM mit 2 virtuellen Kernen, Mindestmenge 4: 4 Kernlizenzen.
- Herstellertabelle: die Werte der Hersteller, versioniert und mit Quelle, unten im Reiter unter Herstellertabellen. Sie gelten für alle Kunden und werden vom knooing-Betrieb gepflegt.
Schritt 1: Cluster und Hosts erfassen
Öffnen Sie in der Seitenleiste Konfigurationsverwaltung und darin Bestand (1). Wählen Sie den Reiter Kernfaktor/Virtualisierung (2); er steht rechts neben Lizenzbilanz. Oben im Reiter steht Lizenzmodell je Produkt, darunter Cluster und Hosts. Tragen Sie dort bei Name des Clusters einen Namen ein und klicken Sie auf Cluster anlegen (3).
Wählen Sie dann unter Host-Spezifikation erfassen den Cluster. Tippen Sie unter Host den Namen des Servers ein und klicken Sie den Treffer an. Tragen Sie Prozessorfamilie, Physische Kerne und Physische Sockel ein; Gültig ab steht auf heute. Klicken Sie auf Host-Spezifikation speichern (4). Wiederholen Sie das für jeden Host des Clusters.

Es erscheint „Host-Spezifikation gespeichert.“ Der Host steht in der Tabelle des Clusters mit Prozessorfamilie, Kerne, Sockel und Gültig ab. Die Prozessorfamilie muss genau so heißen wie in den Herstellertabellen unten im Reiter, etwa „Intel x86-64“; beim Tippen schlägt das Feld die bekannten Familien vor.
Ändert sich ein Host, etwa durch neue Prozessoren, erfassen Sie eine neue Spezifikation mit einem späteren Gültig ab. Die alte bleibt als Geschichte erhalten und gilt bis zum Beginn der neuen.
Warum die Hardware? Alle drei Hersteller rechnen mit den Kernen und dem Prozessortyp des physischen Servers. Ohne diese Angaben bleibt der Bedarf unbekannt.
Beispiel: Julia Beispiel legt den Cluster „Cluster Lager“ an und erfasst srv-esx01.beispiel.local und srv-esx02.beispiel.local, je Intel x86-64, 32 Kerne, 2 Sockel.
Schritt 2: Die virtuelle Maschine ihrem Host zuordnen
Scrollen Sie zum Bereich VM-Platzierungen. Tippen Sie unter Virtuelle Maschine den Namen der VM und unter Host den Namen des Servers ein, auf dem sie läuft, und klicken Sie jeweils den Treffer an (1). Klicken Sie auf Platzierung speichern (2).

Es erscheint „Platzierung gespeichert.“, und die Zeile steht in der Tabelle der aktiven Platzierungen (3). Zieht die VM auf einen anderen Host um, erfassen Sie die neue Platzierung. Die vorherige endet dann von selbst.
Warum die Platzierung? Über den Host findet knooing den Cluster. Bei Oracle und IBM zählen dann alle Hosts dieses Clusters, nicht nur der eine.
Beispiel: Die Oracle-Datenbank läuft auf der VM srv-db01.beispiel.local. Julia ordnet sie srv-esx01.beispiel.local zu.
Schritt 3: Das Lizenzmodell des Produkts wählen
Scrollen Sie nach oben zu Lizenzmodell je Produkt. Wählen Sie bei Produkt das Produkt aus Ihren Lizenzlosen (1); in Klammern steht die Metrik seines Loses. Wählen Sie bei Lizenzmodell die Regel des Herstellers (2): Oracle: Kernfaktor, IBM: PVU je Kern oder Microsoft: Kernlizenz. Bei Microsoft wählen Sie zusätzlich die Tabelle, etwa SQL Server Kernlizenz, und die Zählweise: je Host (alle physischen Kerne) oder je VM (virtuelle Kerne). Unter den Feldern steht, wie das gewählte Modell rechnet. Klicken Sie auf Lizenzmodell speichern (3).

Es erscheint „Lizenzmodell gespeichert. Die Lizenzbilanz rechnet damit.“ Das Produkt steht in der Tabelle darunter mit seinem Bedarf (4). Der Rechenweg ist schon aufgeklappt (5). Er zeigt je Host, warum er zählt, Kerne, Sockel, Kernfaktor, Kerne x Faktor und die angewendete Herstellertabelle. Darunter steht die Zusammenfassung mit Bedarf, Geräten mit Installation und lizenzpflichtigen Hosts (6). Ein Klick auf die Zeile klappt den Rechenweg zu und wieder auf.

Steht bei Bedarf „Unbekannt, Lücken: …“, fehlt eine Angabe. Der aufgeklappte Rechenweg nennt sie unter „Bedarf unbekannt, folgende Angaben fehlen:“, etwa einen Host ohne Spezifikation. Ergänzen Sie sie in Schritt 1 oder 2. Steht bei der Metrik nicht angewendet, ist das Los in einer anderen Preismetrik erfasst, etwa nach Geräten; dann rechnet die Lizenzbilanz weiter wie bisher.
Warum je Produkt? Dieselbe Hardware zählt für jedes Produkt nach der Regel seines Herstellers. Die Zuordnung legen Sie einmal fest; jede Änderung an Hosts oder Platzierungen rechnet danach von selbst mit.
Beispiel: Julia wählt das Produkt oracle / oracle-database-enterprise-edition und Oracle: Kernfaktor. Der Bedarf ist 32: beide Hosts mit je 32 Kernen, Faktor 0,5.
Schritt 4: Den Bedarf in der Lizenzbilanz lesen
Wählen Sie den Reiter Lizenzbilanz. In der Zeile des Produkts steht unter Verbraucht der berechnete Bedarf, darunter „aus Lizenzmodell …“ (1). Der Status vergleicht ihn mit der gekauften Menge unter Berechtigt (2).

Unterlizenziert heißt: Der Bedarf ist größer als die gekaufte Menge. Kaufen Sie nach, oder verringern Sie die lizenzpflichtigen Hosts, etwa indem die VM in einen kleineren Cluster umzieht. Ein berechneter Bedarf ersetzt eine Ablesung. Solange Lücken bestehen, steht unter Verbraucht deshalb Unbekannt, auch wenn es eine Ablesung gibt. Entfernen Sie das Lizenzmodell mit dem Papierkorb in seiner Zeile, zählt wieder die Ablesung.
Warum in der Lizenzbilanz? Dort stehen alle Produkte nebeneinander, mit Vorwarnung und Auditnachweis. Der berechnete Bedarf zählt dort wie jeder andere Verbrauch.
Beispiel: Gekauft sind 10 Prozessorlizenzen, berechnet sind 32. Die Lizenzbilanz zeigt Unterlizenziert: 22 fehlen.
Wenn etwas nicht klappt
- „Für dieses Produkt ist noch kein Lizenzlos erfasst. Legen Sie zuerst das Los in der Lizenzbilanz an.“ Das Produkt hat kein Los. Legen Sie es in der Lizenzbilanz an.
- „Bei Microsoft ist die Tabelle Pflicht (Windows Server oder SQL Server).“ oder „Bei Microsoft ist die Zählweise Pflicht: je Host oder je VM.“ Wählen Sie beide Angaben.
- „… weder VM-Platzierung noch Host-Spezifikation. Erfassen Sie, auf welchem Host das Gerät läuft, oder seine Hardware.“ Für das Gerät mit der Installation fehlt die Platzierung oder, bei einem physischen Server, seine Spezifikation. Ergänzen Sie sie in Schritt 1 oder 2.
- „… (Host der VM …) hat keine Host-Spezifikation.“ Der Host ist bekannt, aber ohne Kerne und Prozessorfamilie. Erfassen Sie sie in Schritt 1.
- „… Für Prozessorfamilie … (Sockel: …) gibt es keine Zeile in der Herstellertabelle.“ Für diesen Prozessor gibt es keinen Wert. Prüfen Sie die Schreibweise der Prozessorfamilie, etwa Intel x86-64, oder wenden Sie sich an den knooing-Support.
- „… Die Zahl der virtuellen Kerne (CPU-Kerne) fehlt.“ Bei Microsoft je VM fehlt an der VM das Feld CPU-Kerne. Tragen Sie es auf der Seite des Systems ein.
- „Keine aktuelle Installation dieses Produkts im Bestand.“ Die Software ist auf keinem Gerät gemeldet. Prüfen Sie den Softwareimport.
- „Für diesen Host überschneidet sich der Gültigkeitszeitraum mit einer bereits bestehenden Spezifikation.“ Für dasselbe Datum gibt es schon eine Spezifikation. Wählen Sie bei Gültig ab einen späteren Tag.