Guide
Check deliveries: run history, row report and approval for large shrinkage
How to check what a source has delivered: read runs in the run history, download the row report with the rejected rows and approve a full snapshot that the shrink guard has blocked.
8 min read · Oktober 2026
Eine Lieferung läuft meist im Hintergrund. Niemand sieht, ob das Personalsystem heute alle Personen geschickt hat oder ob die Hälfte der Zeilen abgelehnt wurde. Die Laufhistorie macht das sichtbar: Jede Lieferung ist ein Lauf mit Zeitpunkt, Ergebnis und Zählern.
Diese Anleitung ist Teil 4 von 5. Wie eine Lieferung entsteht, steht in Teil 3, wie Sie den Vollbestand freigeben, in Teil 2.
Das brauchen Sie
Das Modul CMDB-Verwaltung auf Bearbeiten. Die Laufhistorie und die Freigabe gehören zu den Referenzquellen und stehen nur Personen mit diesem Recht offen. Fehlt es, lesen Sie Für diese Aktion fehlt Ihnen die Berechtigung. Wenden Sie sich bitte an die CMDB-Verwaltung.
Schritt 1: Die Laufhistorie öffnen und lesen
Öffnen Sie Einstellungen, Bereich CMDB, Stammdaten und den Reiter Quellen und Schnittstelle. Klicken Sie bei der Karte der Quelle auf Laufhistorie anzeigen. Mit Laufhistorie ausblenden klappt sie wieder zu.
Die Tabelle hat vier Spalten, die neuesten Läufe stehen oben:
- Beginn: wann der Lauf startete.
- Ergebnis: Läuft, Erfolgreich, Teilweise abgelehnt, Fehlgeschlagen, Abgebrochen oder Abschluss blockiert.
- Zeilen: zum Beispiel 1 übernommen, 2 abgelehnt von 3.
- Lieferung: Delta, bei einem Vollbestand Vollbestand vollbestand-2026-10-06, Teillieferung oder Vollbestand vollbestand-2026-10-06, Abschluss, darunter die Lieferkennung (die batchId des liefernden Systems).
Angezeigt werden zunächst 25 Läufe. Mit Weitere laden holen Sie jeweils weitere, bis zu den letzten 200 Läufen. Ist noch nichts geliefert worden, steht Noch keine Lieferung dieser Quelle.
Warum gibt es mehrere Läufe für einen Vollbestand? Ein Vollbestand darf in mehreren Teillieferungen kommen. Erst der Abschluss wertet aus, was fehlt, und deaktiviert die Einträge, die die Quelle nicht mehr kennt. Darum sehen Sie Teillieferungen und Abschluss als getrennte Läufe.
Beispiel: Das Personalsystem liefert jede Nacht alle Personen als Vollbestand. Sie öffnen morgens die Laufhistorie: Die Zeile Vollbestand … Abschluss mit Erfolgreich zeigt, dass die Nacht geklappt hat. Steht dort Abschluss blockiert, passierte etwas Ungewöhnliches, und Sie schauen genauer hin (Schritt 3).

- 1Laufhistorie ausblenden
- 2Teilweise abgelehnt
- 3Zeilenbericht
- 4Abschluss blockiert
- 5Schwund freigeben
Schritt 2: Den Zeilenbericht herunterladen
Bei Läufen mit abgelehnten Zeilen steht rechts der Knopf Zeilenbericht. Bei Läufen ohne Ablehnung steht dort Keine abgelehnten Zeilen. Auch ein gesperrter Abschluss hat einen Bericht. Ein Klick lädt die CSV-Datei zeilenbericht-<Laufkennung>.csv.
Die Datei hat vier Spalten: row (Zeilennummer in der Lieferung), externalId (die Kennung, die das liefernde System geschickt hat), code und message. Für unseren Lauf mit zwei abgelehnten Zeilen sieht sie so aus:
row,externalId,code,message
2,P-1007,invalid_value,Ein Pflichtfeld fehlt oder ein Wert ist ungültig.
3,P-1008,identity_conflict,Name oder E-Mail-Adresse sind bereits einem anderen Eintrag zugeordnet.
Zeile 2 hatte keinen Namen. Zeile 3 hatte einen Namen, den ein anderer Eintrag schon trägt. Mit der Zeilennummer finden Sie die Zeile in der Lieferung des Fremdsystems, mit der Kennung den Datensatz dort.
Warum so knapp? Der Bericht nennt nur Zeilennummer, die gelieferte Kennung und einen Code, nie Namen oder Kennungen von Einträgen, die schon in knooing stehen. Er bleibt damit unbedenklich, auch wenn Sie ihn an die Betreiber des Fremdsystems weitergeben. Sieht eine gelieferte Kennung wie eine E-Mail-Adresse aus, steht im Bericht eine Kurzkennung statt der Adresse. Beginnt ein Wert mit einem Formelzeichen, setzt knooing einen Apostroph davor, damit ein Tabellenprogramm ihn nicht als Formel ausführt.
Die Codes erklärt Teil 3. Meist liegt der Fehler im Fremdsystem: Es fehlt ein Pflichtwert, oder zwei Einträge teilen sich einen Namen.
Ablehnquote und Abgleich
Eine Lieferung mit mehr als 5 Prozent abgelehnten Zeilen übernimmt die fehlerfreien Zeilen, zählt aber nicht als erfolgreicher Abgleich. Die Karte zeigt dann weiter den Zeitpunkt des letzten erfolgreichen Abgleichs, und eine gesetzte Lieferfrist läuft weiter.
Schritt 3: Einen gesperrten Abschluss freigeben
Ein Vollbestand kann viele Einträge deaktivieren. Damit ein Fehler im Fremdsystem nicht unbemerkt den Bestand leert, blockiert knooing den Abschluss in diesen Fällen:
- Der Lauf enthält keine Zeile. Eine leere Lieferung deaktiviert nichts.
- Die Ablehnquote des Laufs liegt über dem vereinbarten Wert.
- Mehr als die Hälfte der aktiven Einträge der Quelle würde deaktiviert (der Schrumpfschutz).
- Unter Einträgen, die deaktiviert würden, hängen noch aktive Einträge.
Das Ergebnis des Laufs lautet dann Abschluss blockiert, und die Antwort an das Fremdsystem hat Status 409 mit der Meldung Der Vollbestands-Lauf wurde nicht abgeschlossen. Beim Schrumpfschutz steht in der Antwort: Mehr als die Hälfte der aktiven Einträge dieser Quelle würde deaktiviert. Das braucht eine Bestätigung in der Oberfläche. Danach den Abschluss mit einer neuen batchId senden.
Nur der Schrumpfschutz lässt sich freigeben, und zwar von Hand. Klicken Sie in der Zeile des Laufs auf Schwund freigeben. Der Dialog Großen Schwund für einen Lauf freigeben erklärt: Bestätigen Sie nur, wenn Sie wissen, dass der Bestand wirklich so stark geschrumpft ist. Das Feld Kennung des Vollbestands-Laufs (snapshotId) ist mit der Kennung des gewählten Laufs vorbelegt. Klicken Sie auf Schwund freigeben.
Warum nur für einen Lauf? Die Freigabe gilt nur für diese Lauf-Kennung, höchstens für so viele Einträge, wie der gesperrte Abschluss gemeldet hat, und 24 Stunden lang. Sie wird mit Ihrem Namen protokolliert. Eine Dauerfreigabe gibt es bewusst nicht.
Warum zweimal fragen, wenn die Zahl stimmt? Weil ein falscher Schwund selten wie ein Fehler aussieht. Ein Quellsystem, dem 4 von 5 Personen fehlen, wirkt auf den ersten Blick wie eine Umstellung, ist aber oft ein halber Export.

- 1Kennung des Laufs, vorbelegt
- 2Schwund freigeben
Danach erscheint Freigabe gespeichert. Die Quelle kann den Abschluss jetzt mit einer neuen batchId erneut senden. Auf der Karte steht Schwund freigegeben für Lauf vollbestand-2026-10-07 am ….

- 1Freigabe für diesen Lauf
Der gesperrte Lauf selbst bleibt als Abschluss blockiert stehen. Er wird nicht nachträglich umgeschrieben. Das liefernde System sendet den Abschluss noch einmal, diesmal mit einer neuen batchId. Dieselbe batchId bekäme nur die gespeicherte Sperre zurück. Der neue Abschluss läuft dann durch und deaktiviert die fehlenden Einträge, im Beispiel vier Personen. Sie werden nicht gelöscht: In der Personenverwaltung stehen sie mit dem Kennzeichen inaktiv weiter an ihren Zuordnungen und lassen sich nur nicht mehr neu zuweisen.
Schritt 4: Auf dem Laufenden bleiben
Zwei weitere Hinweise helfen im Alltag:
- Jeder Lauf steht zusätzlich im Sicherheitsprotokoll (Einstellungen, Sicherheitsprotokoll) als
reference_ingest_run, mit Schlüsselname, Quelle, batchId, Modus, Status und Zählern, ohne gelieferte Zeileninhalte. Dafür brauchen Sie das Recht, das Protokoll einzusehen. - Ist eine Lieferfrist gesetzt, meldet die Glocke eine überfällige Quelle. Das beschreibt Teil 2.
Ein offener Vollbestands-Lauf, an dem seit 7 Tagen nichts mehr geliefert wurde, verfällt. Das Fremdsystem muss dann den Vollbestand mit einer neuen snapshotId vollständig neu liefern.
Wenn etwas nicht klappt
- Die Laufhistorie ließ sich nicht laden. Laden Sie die Seite neu. Besteht der Fehler weiter, wenden Sie sich an die Administration.
- Der Zeilenbericht ließ sich nicht herunterladen. Versuchen Sie es noch einmal. Ist der Lauf inzwischen nicht mehr vorhanden, steht Dieser Eintrag ist nicht mehr vorhanden. Die Ansicht wurde neu geladen.
- Der Stand hat sich inzwischen geändert, etwa durch eine andere Person oder eine neue Lieferung. Die Ansicht wurde neu geladen. Bitte prüfen Sie den aktuellen Stand und versuchen Sie es erneut. Das erscheint, wenn Sie einen Lauf freigeben wollen, der nicht mehr offen ist, oder wenn die Kennung zu keinem gesperrten Lauf passt. Prüfen Sie die Kennung in der Zeile des Laufs.
- Der Abschluss bleibt gesperrt, obwohl Sie freigegeben haben. Das liefernde System muss den Abschluss mit einer neuen batchId senden. Mit derselben batchId bekommt es die gespeicherte Sperre zurück, auch an der Antwort Der Vollbestands-Lauf wurde nicht abgeschlossen. erkennbar. Die Freigabe läuft außerdem nach 24 Stunden ab.
- Dieser Vollbestands-Lauf ist bereits abgeschlossen. Bitte eine neue snapshotId verwenden. (Status 409,
snapshot_finalized) Zu einem abgeschlossenen Lauf lassen sich keine Teillieferungen mehr schicken. Beginnen Sie einen neuen Vollbestand mit einer neuen snapshotId. - Dieser Vollbestands-Lauf ist liegengeblieben und wurde verworfen. Bitte den Vollbestand mit einer neuen snapshotId vollständig neu liefern. (Status 409,
snapshot_expired) An dem Lauf wurde seit mehr als 7 Tagen nichts mehr geliefert. - Für diese Aktion fehlt Ihnen die Berechtigung. Wenden Sie sich bitte an die CMDB-Verwaltung. Ihnen fehlt das Recht CMDB-Verwaltung auf Bearbeiten.