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Reading the change history of a system: who changed what and when
How to read the change history on a system or device as a timeline: day groups, cards, source of the change, filters, the before and after table, technical data as evidence and older entries.
6 min read · Oktober 2026
Jede Änderung an einem System, Gerät oder seinen Beziehungen hinterlässt einen Eintrag, auch die aus Importen, Schnittstellen und dem Prüflauf. Der Änderungsverlauf zeigt diese Einträge als Zeitleiste in lesbaren Sätzen. Er beantwortet, wer wann was geändert hat und woher die Änderung kam, zum Beispiel wenn ein Wert plötzlich anders lautet oder ein Klärfall erneut geöffnet wurde.
Das brauchen Sie
Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu lesen. Änderungen an Angaben, die Ihre Rolle nicht sehen darf, erscheinen im Verlauf nicht: Die Sichtbarkeit der Feldgruppen gilt hier wie am System selbst.
Schritt 1: Den Änderungsverlauf öffnen
Öffnen Sie das System. Ein Weg: Konfigurationsverwaltung, Klärfälle, im Fall auf den Objektnamen klicken (der Name ist ein Link). Der Abschnitt Änderungsverlauf steht weiter unten auf der Seite, nach den Beziehungen. Bei Geräten öffnen Sie IT-Asset-Management, Geräte, wählen das Gerät und klicken auf Gerät öffnen. Dort steht ebenfalls ein Abschnitt Änderungsverlauf.
Im Kopf des Abschnitts auf der Systemseite steht: „Der Verlauf lässt sich nicht bearbeiten und nicht löschen, auch nicht von der Verwaltung. Er ist der Nachweis für jede Aussage, die einmal darauf gestützt wurde. Über „Technische Daten“ sehen Sie zu jedem Eintrag den gespeicherten Datensatz.“ Ohne Einträge steht dort „Noch keine Änderung verzeichnet.“ (am Gerät „Noch keine Änderungen.“).
Warum? Wer einem Wert nicht traut, will wissen, wie er entstanden ist. Der Verlauf liegt dort, wo man den Wert liest.
Schritt 2: Die Zeitleiste lesen
Die Einträge stehen nach Tag gruppiert, neueste zuerst. Die Überschriften lauten Heute, Gestern und sonst das Datum, zum Beispiel „8. Oktober 2026“. Jeder Eintrag ist eine Karte:
- Der Satz nennt, was geschah, zum Beispiel „System angelegt: Erp-Server 01“, „Verantwortlich: leer → Julia Beispiel“, „Quellwert übersteuert: …“ oder „Julia Beispiel hat den Klärfall „Pflichtangabe fehlt“ zugewiesen“. Ein leerer Wert heißt leer.
- Darunter stehen, falls vorhanden, die Details und „Grund: …“.
- Ein Chip zeigt die Art der Quelle: Von Hand (eine Person hat es getan, auch bei Geräteausgabe und Sammeländerung), Schnittstelle (Import, Erkennung, Quellsystem, Korrekturlieferung) oder System (alles übrige, zum Beispiel der Prüflauf, die Eskalation oder die Automatik). Fahren Sie mit der Maus über den Chip, steht dort die genaue Quelle, etwa „Quelle: Automatik“.
- Dahinter stehen „von Julia Beispiel“ (wenn eine Person handelte) und die Uhrzeit. Beim Prüflauf steht statt einer Person „Der Prüflauf“.
Bei Klärfällen lesen Sie die Schritte des Falls: eröffnet, zugewiesen, in Bearbeitung genommen, als behoben geschlossen, Risiko akzeptiert, als Fehlalarm eingestuft, eskaliert, Erinnerung gesendet, Vorgang angelegt oder verknüpft, erneut geöffnet.
Warum? Die Quelle erklärt, wie viel Vertrauen eine Änderung verdient: Eine Übersteuerung von Hand mit Grund ist etwas anderes als ein Import.
Beispiel: Tobias Beispiel fragt, warum Erp-Server 01 als Produktiv geführt wird. Unter Gestern steht eine Karte mit dem Chip Schnittstelle: Die Erkennung hat den Wert geliefert.
Schritt 3: Nach Art der Einträge filtern
Über der Liste stehen Reiter mit der Zahl der Karten: Alle, Angaben, Beziehungen, Klärfälle, Einstufungen und Einstellungen. Ein Klick zeigt nur diese Art. Gibt es nichts, steht dort „Keine Einträge in dieser Auswahl.“
Warum? Bei einem System mit langer Geschichte interessiert oft nur eine Frage, etwa was an den Beziehungen geändert wurde.
Schritt 4: Die Änderungen einer Karte lesen
Eine Karte, die mehrere Änderungen zusammenfasst (Einträge derselben Sekunde, von derselben Person, aus derselben Quelle und Art), trägt einen Satz wie „4 Angaben geändert“ und darunter die Namen der Angaben. Klicken Sie auf Änderungen anzeigen. Es erscheint eine Tabelle mit den Spalten Angabe, Vorher und Nachher.
Warum? Wer ein Formular speichert, ändert oft mehrere Felder auf einmal. Die Tabelle zeigt sie zusammen mit dem alten Stand.
Schritt 5: Technische Daten als Nachweis nutzen
Klicken Sie unter der Karte auf Technische Daten. Es erscheint der gespeicherte Datensatz des Eintrags (die Rohfassung). Er ist der Nachweis hinter dem Satz, etwa für eine Prüfung.
Schritt 6: Ältere Einträge laden
Die Seite lädt den Verlauf seitenweise. Unter der Liste steht „50 von 220 Einträgen geladen“ (Beispielzahlen) und der Knopf Ältere Einträge laden. Er hängt die nächste Seite an. Klappt es nicht, steht dort „Ältere Einträge ließen sich nicht laden.“ Die Zähler an den Reitern gelten für die bereits geladenen Karten.
Namen statt Kennungen
Der Verlauf zeigt Namen, keine Kennungen. Personen, Regeln, Orte und Referenzen werden beim Lesen aufgelöst. Gibt es etwas nicht mehr, steht dort „nicht mehr vorhanden“, bei einer Person „Eine nicht mehr vorhandene Person“, bei einem Objekt „(nicht mehr auflösbar)“. Bei Vorgängen, die ein Klärfall angelegt oder verknüpft hat, steht die Vorgangsnummer. Dürfen Sie den Vorgang nicht sehen, oder gibt es ihn nicht mehr, steht dort „ein nicht verfügbarer Vorgang“ oder „nicht verfügbar“, nie eine Kennung.
Was den Verlauf schützt und was nicht
- Einzelne Einträge lassen sich in der Oberfläche nicht bearbeiten und nicht löschen, auch nicht von der Verwaltung. Die Datenbank weist Änderung und Löschung ab.
- Jeder neue Eintrag trägt eine Prüfsumme und den Verweis auf den Vorgänger (Hash-Kette). Wird ein Eintrag nachträglich geändert oder gelöscht, stimmt die Kette nicht mehr, auch wenn es direkt in der Datenbank geschah. Die Verwaltung prüft das unter Einstellungen, Aufbewahrung & Löschfristen, Reiter CMDB mit Integrität des Verlaufs prüfen. Ergebnis: „Kette unversehrt: 1.240 Einträge geprüft.“ oder „Kettenbruch bei Eintrag …“. Die Prüfung läuft außerdem täglich und benachrichtigt bei einem Bruch. Einträge aus der Zeit vor Einführung der Kette tragen keine Prüfsumme.
- Die Kette macht Fälschung erkennbar, sie ersetzt keinen Anker außerhalb der Datenbank.
- Aufbewahrung: Alte Einträge fasst die Verwaltung unter Aufbewahrung des Verlaufs zusammen. Dann steht dort „12 Änderungen aus Januar 2025 zusammengefasst“, aber nicht mehr, welcher Wert genau. Verdichten und Löschen sind gesperrt, solange kein freigegebener Löschauftrag vorliegt. Ab Werk wird nach 730 Tagen verdichtet und nie gelöscht. Das Anlageereignis eines Objekts, Abnahmen und Befugnisse sowie Übersteuerungen mit Begründung bleiben immer erhalten.
Warum? Ein Verlauf, den man ändern kann, beweist nichts. Deshalb ist der Verlauf so gebaut, dass Änderungen auffallen.
Wenn etwas nicht klappt
- „Ältere Einträge ließen sich nicht laden.“ Laden Sie die Seite neu und versuchen Sie es erneut.
- „Kettenbruch bei Eintrag …“ Der Verlauf wurde außerhalb der Anwendung verändert. Wenden Sie sich an die Administration, die Meldung nennt den Anlass.
- Ein Eintrag fehlt, den Sie erwarten. Er gehört zu einer Angabe, die Ihre Rolle nicht sehen darf, oder er wurde durch die Aufbewahrung zusammengefasst. Am Gerät sind außerdem technische Buchungsfelder ausgeblendet.
- „Keine Einträge in dieser Auswahl.“ Der gewählte Reiter hat keine Karten. Wählen Sie Alle.
- Statt eines Namens steht „nicht mehr vorhanden“. Der Verweis zeigt auf etwas, das gelöscht wurde. Der Eintrag selbst bleibt.
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Herkunft eines einzelnen Wertes: Herkunft eines Wertes lesen. Fälle und ihre Entscheidungen: Klärfälle erledigen und erneut öffnen. Alle Anleitungen dazu: Suche nach A4-06.