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Set up duplicate rules: define conditions, preview the hits, activate the rule
Step by step to create a duplicate rule: choose the class and conditions, look at the hits without saving, activate the rule and, for automatic merging, observe it in trial mode first.
9 min read · Oktober 2026
Eine Dubletten-Regel legt fest, wann zwei Objekte derselben Klasse als dasselbe Objekt gelten. Eine neue Regel greift nie sofort: Sie startet als Entwurf, Sie sehen vorab, was sie finden würde, und erst dann schalten Sie sie ein. Wie Treffer danach abgearbeitet werden, steht in Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden.
Das brauchen Sie
Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu verwalten (CMDB-Verwaltung), im Beispiel Julia Beispiel als Administratorin. Ohne dieses Recht sehen Sie die Regeln, aber keine Knöpfe zum Ändern. Außerdem muss es Objekte in der Klasse geben, für die Sie die Regel anlegen.
Die wichtigsten Begriffe
- Bedingung: Sie vergleicht den Wert eines Felds zwischen zwei Objekten. Alle Bedingungen einer Regel müssen gleichzeitig zutreffen, damit ein Treffer entsteht (Bedingungen (alle müssen zutreffen)).
- Gleich: Der Wert muss genau übereinstimmen, zum Beispiel die Seriennummer. Groß- und Kleinschreibung sowie Leerzeichen am Anfang und Ende zählen nicht.
- Ähnlich: Der Wert darf leicht abweichen, zum Beispiel bei Tippfehlern im Namen. Das gibt es nur für Textfelder.
- Schwellenwert: Ab welcher Ähnlichkeit ein Treffer entsteht. 85 % ist empfohlen. Niedriger bringt mehr Treffer, aber auch mehr Fehlalarme.
- Zustand einer Regel: Entwurf (nicht aktiv), Nur beobachten, Nur Vorschläge oder Scharf: führt automatisch zusammen.
Schritt 1: Die Dubletten-Regeln öffnen
Öffnen Sie Einstellungen, dann CMDB und den Punkt Dubletten-Regeln. Oben steht der Abschnitt Zeitplan (dazu Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden), darunter die Liste Match-Regeln. Jede Zeile zeigt den Namen, die Klasse in Klammern, die Bedingungen in Worten (zum Beispiel „Name ähnlich ≥ 85 %“) und zwei Abzeichen: was bei einem Treffer passiert (automatisch oder zur Prüfung) und den Zustand der Regel. Ganz unten steht das Formular Neue Regel.
Warum eigene Regeln? Was in Ihrem Bestand als Dublette gilt, hängt von den Daten ab. Bei Servern ist die Seriennummer eindeutig, bei Anwendungen eher der Name.
Schritt 2: Eine neue Regel anlegen
Füllen Sie das Formular Neue Regel von oben nach unten aus:
- Wählen Sie bei Klasse die Klasse, zum Beispiel „Server“. Die Regel prüft nur Objekte dieser Klasse. Erst danach erscheinen unten deren Felder. Die Klasse lässt sich später nicht mehr ändern.
- Geben Sie bei Name der Regel einen Namen ein, zum Beispiel Server mit ähnlichem Namen. Er dient nur zum Wiedererkennen in der Liste und hat keine Wirkung auf die Prüfung.
- Wählen Sie unter Bedingung 1 bei Feld das Feld. Zur Auswahl stehen Name, Inventarnummer und die Felder der Klasse.
- Wählen Sie bei Vergleich zwischen Ähnlich (erkennt Tippfehler und Schreibvarianten) und Exakt gleich. Bei Zahlen, Datumswerten, Auswahl- und Ja/Nein-Feldern gibt es nur den exakten Vergleich.
- Bei Ähnlich wählen Sie unter Ähnlichkeit mindestens den Schwellenwert: 95 % (sehr streng, fast identisch), 90 % (streng), 85 % (empfohlen) oder 75 % (großzügig, mehr Treffer und mehr Fehlalarme). Unter dem Feld steht ein Beispiel, wie viele Zeichen abweichen dürfen.
- Brauchen Sie eine zweite Bedingung, etwa die Seriennummer zusätzlich zum Namen, klicken Sie auf Weitere Bedingung hinzufügen. Mit dem Papierkorb in der Bedingung entfernen Sie sie wieder (er erscheint ab der zweiten Bedingung).
- Wählen Sie bei Was passiert bei einem Treffer:
- Zur Prüfung vorlegen: Ein Treffer erscheint als Kandidat unter Klärfälle, Dubletten. Ein Mensch entscheidet, ob wirklich zusammengeführt wird.
- Automatisch zusammenführen: Ein Treffer wird sofort zusammengeführt, ohne Prüfung durch einen Menschen. Verwenden Sie das nur bei sehr sicheren Bedingungen.
- Nur bei Automatisch zusammenführen erscheint beim Anlegen der Schalter Nur beobachten. Er ist vorbelegt. Die Regel entscheidet dann sichtbar beim Abgleich, führt aber noch nichts zusammen. Darunter steht: „Neue Regeln starten als Entwurf und im Probemodus. Aktiv wird eine Regel erst mit „Aktivieren“ nach der Vorschau.“
Klicken Sie auf Regel anlegen. knooing meldet: „Regel als Entwurf angelegt. Sie ist noch nicht aktiv: Prüfen Sie die Vorschau der Treffer und aktivieren Sie sie dann.“ In der Liste steht die Regel mit dem Zustand Entwurf (nicht aktiv).
Warum ein Entwurf? Eine Regel, die zusammenführt, verändert Ihren Bestand. Der Entwurf sorgt dafür, dass das erst nach Vorschau und bewusster Bestätigung passiert.
Beispiel: Julia Beispiel legt für die Klasse „Server“ die Regel Server mit ähnlichem Namen an: Bedingung 1 Name, Ähnlich, 85 % (empfohlen), dazu Bedingung 2 Inventarnummer, Exakt gleich. Bei einem Treffer wählt sie Zur Prüfung vorlegen.
Schritt 3: Die Treffer vorab ansehen
Klicken Sie in der Zeile der Regel auf Vorschau der Treffer. Der Dialog Vorschau der Treffer: Server mit ähnlichem Namen rechnet die Regel einmal probeweise durch. Es entstehen keine Kandidaten, und nichts wird zusammengeführt. Das gilt auch für eine Regel, die noch nicht aktiv ist.
Sie sehen eine Zeile Stand mit Zeitpunkt, Zahl der Kandidaten und möglichen Zusammenführungen, darunter die Tabelle mit den Spalten Objekt A, Objekt B und Ähnlichkeit. Sind es mehr Treffer als Beispiele, steht darunter „und … weitere Treffer“. Schließen Sie den Dialog mit Schließen.
Findet die Regel nichts, erklärt der Dialog das: „Keine Treffer: Es wurden … Objekt(e) mit … Vergleich(en) geprüft, und kein Paar erfüllt alle Bedingungen. Lockern Sie bei Bedarf den Schwellenwert oder eine Bedingung.“
Warum vorab ansehen? Zu großzügige Bedingungen melden Objekte als Dubletten, die keine sind. In der Vorschau sehen Sie das, bevor jemand Kandidaten prüfen muss oder bevor etwas zusammengeführt wird.
Beispiel: Die Vorschau zeigt „Erp-Server 01“ gegen „Erp Server 01“ mit 96 % Ähnlichkeit. Das ist ein echter Treffer. Würde dort auch „Erp-Server 02“ stehen, wäre der Schwellenwert zu niedrig.
Schritt 4: Die Regel aktivieren
Klicken Sie in der Zeile auf Aktivieren. Der Dialog Regel „Server mit ähnlichem Namen“ aktivieren erklärt: „Die Regel läuft ab jetzt bei jedem Abgleich. Prüfen Sie vorher, was sie finden würde.“ Er rechnet dieselbe Vorschau noch einmal und zeigt das Ergebnis. Bei einer Regel mit automatischem Zusammenführen steht zusätzlich „Wäre die Regel scharf, würde sie bis zu … Zusammenführung(en) auslösen.“ Dazu der Satz „Diese Vorschau speichert nichts.“
Klicken Sie auf Aktivieren. knooing meldet „Regel aktiviert.“ Was dann passiert, hängt vom Zustand ab:
| Einstellung der Regel | Zustand nach dem Aktivieren | Wirkung | |---|---|---| | Zur Prüfung vorlegen | Nur Vorschläge | Treffer erscheinen als Kandidaten unter Klärfälle, Dubletten. | | Automatisch zusammenführen mit Nur beobachten | Nur beobachten | Treffer werden als Kandidaten angelegt, aber nichts wird zusammengeführt. | | Automatisch zusammenführen ohne Nur beobachten | Scharf: führt automatisch zusammen | Treffer werden ohne Rückfrage zusammengeführt. |
Nur im letzten Fall verlangt der Dialog zusätzlich eine Bestätigung. Es erscheint ein bernsteinfarbener Hinweis: „Diese Regel führt danach ohne weitere Rückfrage zusammen. Laut Vorschau wären das bis zu … Zusammenführung(en).“ Setzen Sie das Häkchen bei Ich habe die Vorschau gelesen und bestätige, dass diese Regel automatisch zusammenführen darf. Erst dann ist Aktivieren klickbar. Der Server prüft die Bestätigung noch einmal.
Mit Deaktivieren nehmen Sie eine aktive Regel jederzeit zurück, ohne Dialog. Sie springt in den Zustand Entwurf (nicht aktiv).
Warum zwei Stufen? Nur beobachten ist die Probezeit einer automatischen Regel: Sie sehen, was sie zusammengeführt hätte, ohne dass etwas verloren geht. Erst wenn das überzeugt, wird sie scharf.
Schritt 5: Den Beobachtungsbericht lesen und scharf schalten
Eine Regel im Zustand Nur beobachten wertet knooing beim Abgleich aus (siehe Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden). Das Ergebnis lesen Sie unter Konfigurationsverwaltung, Klärfälle, Reiter Dubletten, dort im Reiter Nur beobachten. Er trägt die Überschrift Ergebnis der Regeln im Probemodus. Für jede Regel im Probemodus steht dort:
- die Zahl der Treffer („… offene(r) Treffer“ oder „Aktuell keine offenen Treffer.“),
- je Treffer die Entscheidung, die sie getroffen hätte, zum Beispiel „Hätte „Erp Server 01“ in „Erp-Server 01“ zusammengeführt (96 % Ähnlichkeit, 2 Attributwert(e) würden sich ändern).“ Oder: „Hätte … und … nicht zusammenführen können: …“ mit dem Grund,
- bei vielen Treffern die ersten zehn Entscheidungen und „und … weitere Treffer“.
Der Bericht schreibt nichts. Gibt es keine Regel im Probemodus, steht dort: „Keine Regel im Probemodus. Eine Regel, die automatisch zusammenführt und auf „Nur beobachten“ steht, erscheint hier.“
Überzeugt der Bericht, öffnen Sie wieder Einstellungen, CMDB, Dubletten-Regeln. In der Zeile der Regel steht jetzt der Knopf Automatisch zusammenführen einschalten. Er öffnet den Dialog Regel „…“ scharf schalten: „Der Probemodus endet: Treffer werden künftig automatisch zusammengeführt, ohne dass ein Mensch sie prüft.“ Lesen Sie die Vorschau, setzen Sie das Häkchen und klicken Sie auf Scharf schalten. Die Regel steht danach auf Scharf: führt automatisch zusammen.
Warum so umständlich? Eine Zusammenführung lässt sich zwar rückgängig machen (siehe Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden), aber jede fälschlich zusammengeführte Dublette kostet Zeit. Der Probemodus zeigt die Fehlentscheidungen, bevor sie passieren.
Eine Regel ändern oder löschen
Mit Bearbeiten laden Sie eine Regel ins Formular, das dann Regel bearbeiten heißt. Die Klasse ist gesperrt, weil die Bedingungen an ihre Felder gebunden sind. Für eine andere Klasse legen Sie eine neue Regel an. Mit Änderungen speichern übernehmen Sie („Regel gespeichert.“), mit Abbrechen verwerfen Sie.
Beim Bearbeiten gibt es den Schalter Nur beobachten nicht. An seiner Stelle steht ein Hinweis (bei der Aktion Automatisch zusammenführen): „Eine Änderung an Bedingungen oder Aktion setzt eine scharfe Regel zurück in den Beobachtungsmodus. Scharf schalten Sie sie danach über „Scharf schalten“ mit Vorschau und Bestätigung.“ Das passiert tatsächlich: Ändern Sie bei einer scharfen Regel die Bedingungen oder die Aktion, fällt sie automatisch in den Beobachtungsmodus zurück. Nach dem Speichern steht „Regel gespeichert. Weil Sie sie geändert haben, steht sie wieder im Beobachtungsmodus: Sie führt nicht mehr automatisch zusammen, bis Sie sie nach der Vorschau erneut scharf schalten.“ Das gilt auch, wenn ein Aufruf über die Schnittstelle simulateOnly: false mitschickt: Wer eine geänderte Regel scharf halten will, muss das ausdrücklich bestätigen (confirmAutoMerge), sonst fällt sie zurück. Eine Änderung nur am Namen ändert den Zustand nicht.
Warum? Eine Regel mit anderen Bedingungen ist eine andere Regel. Sie soll erst wieder ohne Rückfrage zusammenführen, nachdem Sie ihre neue Vorschau gesehen haben.
Löschen entfernt die Regel ohne Rückfrage („Regel gelöscht.“).
Nächster Schritt
Lassen Sie den Abgleich laufen und entscheiden Sie die Kandidaten: Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden.
Wenn etwas nicht klappt
- Regel anlegen ist grau. Es fehlt die Klasse, der Name oder mindestens eine Bedingung mit gewähltem Feld.
- „Das bisher eingetragene Feld „…“ gibt es in dieser Klasse nicht. Bitte wählen Sie ein Feld aus der Liste, sonst lässt sich die Regel nicht speichern.“ Eine ältere Regel nennt ein Feld, das es nicht mehr gibt. Wählen Sie in der Bedingung ein Feld aus der Liste.
- „Match-Regeln pflegt die Verwaltung.“ Ihnen fehlt das Recht zur CMDB-Verwaltung. Wenden Sie sich an die Administration.
- „Die Bedingungen sind unbrauchbar: …“ Eine Bedingung ist unvollständig. Wählen Sie bei jeder Bedingung ein Feld und einen Vergleich.
- „Diese Regel würde automatisch zusammenführen. Prüfen Sie vorher die Vorschau der Treffer und bestätigen Sie das Scharfschalten ausdrücklich.“ Die Oberfläche zeigt diese Meldung als übersetzten Text (Code
confirm_auto_merge_required), ohne den ParameternamenconfirmAutoMerge. Sie erscheint, wenn eine Regel ohne ausdrückliche Bestätigung scharf gestellt werden soll, auch durch eine Änderung an einer scharfen Regel. Schalten Sie die Regel stattdessen mit Automatisch zusammenführen einschalten scharf: Das ist der Weg mit Vorschau und Bestätigung. - „Die Vorschau der Treffer ließ sich nicht berechnen.“ oder „Die Vorschau startet, wer pflegen darf.“ Versuchen Sie es erneut. Besteht der Fehler weiter, fehlt Ihnen das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten.
- „Für diese Regel liegt kein Ergebnis vor. Prüfen Sie, ob die Klasse Objekte hat.“ In der Klasse gibt es keine Objekte, die verglichen werden könnten.
- „Die Regel wurde nicht geprüft: …“ Der Grund steht dahinter, zum Beispiel sehr große Gruppen gleicher Objekte, die knooing nicht vergleicht. Grenzen Sie die Bedingungen enger ein.
- Der Reiter „Nur beobachten“ ist leer. Entweder steht keine Regel im Probemodus, oder der Abgleich ist noch nicht gelaufen. Starten Sie ihn wie in Dubletten-Abgleich planen und Treffer entscheiden beschrieben.