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Define the golden record scope: which object types, classes and attributes are included

How to record which object types, classes and single attributes flow into the golden record, how to exclude data and what of that takes effect in distribution.

7 min read · Oktober 2026

Der Golden Record ist der gepflegte, führende Datensatz eines Systems. Der Scope legt fest, was davon überhaupt zählt: welche Objektart, optional welche Klasse und optional welches einzelne Attribut. Jede Zeile ist eine dokumentierte Entscheidung mit Fassungsnummer. Wer später fragt, warum eine Angabe nicht verteilt wurde, findet die Entscheidung dort.

Das brauchen Sie

Die Verwaltung der Konfigurationsverwaltung. Alle anderen sehen auf dem Reiter nur den Hinweis „Scope und Verteilungsziele sind der Verwaltung der Konfigurationsverwaltung vorbehalten. Wenden Sie sich an eine Person mit dieser Berechtigung, wenn Sie hier etwas ändern müssen.“

Die wichtigsten Begriffe

  • Scope-Fassung: eine Zeile mit Objektart, Klasse, Attribut und der Entscheidung eingeschlossen oder ausgeschlossen. Pro Bereich gilt immer genau eine aktive Fassung.
  • Ganzes Objekt: Wählen Sie im Feld Attribut den Eintrag Ganzes Objekt, gilt die Entscheidung für die gesamte Objektart (oder Klasse). Mit einem Attribut gilt sie nur für dieses eine Attribut.
  • Dokumentiert: Ein Schalter, mit dem Sie festhalten, dass die Entscheidung begründet und abgestimmt ist. Die Zeile zeigt dann dokumentiert, sonst nicht dokumentiert.

Schritt 1: Den Scope öffnen

Öffnen Sie in der Seitenleiste Konfigurationsverwaltung, darin Datenflüsse, und klicken Sie auf den Reiter Verteilung. Der Reiter hat drei Unterreiter: Scope, Verteilung und Massen-Import/-Export. Scope ist vorausgewählt.

Darunter steht die Liste der aktiven Fassungen. Jede Zeile nennt die Objektart, die Klasse (falls gesetzt) und das Attribut mit seiner Maskenbezeichnung aus dem Klassenmodell, zum Beispiel „Konfigurationselement · Server · ganzes Objekt“. Die zweite Zeile nennt die Speicherung („lokal gehalten“ oder „nur Verweis (kein lokaler Wert)“), ein führendes Quellsystem („führend: Inventar Beispiel“) und die Fassung („Fassung 1“). Rechts stehen die Marken eingeschlossen oder ausgeschlossen und dokumentiert oder nicht dokumentiert. Trägt eine Zeile zusätzlich die Marke nicht mehr vorhanden, gibt es das Attribut im Klassenmodell nicht mehr (Hinweis beim Darüberfahren: „Dieses Attribut gibt es im Klassenmodell nicht mehr. Der Eintrag bleibt wirksam, bis Sie ihn ausschließen.“). Ist die Liste leer, steht dort „Noch keine Scope-Fassung angelegt.“

Warum? Ohne ausdrückliche Entscheidung gilt keine Einschränkung: Alle Angaben dürfen einfließen. Sobald Sie Zeilen anlegen, wird aus dem stillschweigenden Standard eine nachvollziehbare Entscheidung.

Beispiel: Julia Beispiel von der Beispiel GmbH öffnet den Scope und sieht noch keine Zeile.

Schritt 2: Eine Scope-Fassung anlegen

Im Kasten Neue Scope-Fassung anlegen stellen Sie ein:

  1. Objektart: Konfigurationselement, Anwendung, Service oder Geschäftsprozess.
  2. Klasse (optional): nur bei Konfigurationselementen. Ohne Auswahl steht dort „alle Klassen“.
  3. Attribut: eine Auswahl, kein Freitext. Sie zeigt die Attribute, die das Klassenmodell für die gewählte Objektart (und Klasse) führt, mit ihrer Maskenbezeichnung; darunter steht der Schlüssel als Zusatz („Schlüssel: seriennummer“). Der erste Eintrag ist Ganzes Objekt. Das Feld ist bewusst leer („Bitte wählen“): Anlegen bleibt gesperrt, bis Sie ein Attribut oder Ganzes Objekt gewählt haben, damit nicht versehentlich ein Eintrag für das ganze Objekt entsteht. Wechseln Sie die Klasse, und das gewählte Attribut gibt es dort nicht, wird die Auswahl geleert. Beim Laden steht „Attribute werden geladen“; scheitert es, steht dort „Die Attribute ließen sich nicht laden.“ mit Erneut versuchen. Führt das Klassenmodell für die Auswahl keine Attribute, steht dort „Für diese Auswahl führt das Klassenmodell keine Attribute.“
  4. Speicherung: lokal gehalten oder nur Verweis (kein lokaler Wert).
  5. Führendes Quellsystem (optional): eine Ihrer aktiven Quellen, zum Beispiel „Discovery Beispiel“.
  6. Die Schalter eingeschlossen und dokumentiert.

Klicken Sie dann auf Anlegen. Danach erscheint „Neue Scope-Fassung angelegt.“ und die Zeile steht in der Liste. Legen Sie für denselben Bereich erneut etwas an, wird die bisherige Fassung abgelöst und die neue trägt die nächste Nummer.

Schließen Sie damit etwas neu ein (ein Attribut oder eine zuvor ausgeschlossene Objektart oder Klasse), liefern inkrementelle Verteilungsziele mit genau diesem Bereich beim nächsten Lauf einmalig einen Basisstand statt der bisherigen Änderungen. Die Meldung sagt es Ihnen: „Für „Berichtssystem Beispiel“ wird beim nächsten Lauf ein Basisstand geliefert, weil der Scope erweitert wurde.“ (siehe Golden Record verteilen). Ein Ausschluss braucht keinen Basisstand.

Warum ein Basisstand? Eine neu eingeschlossene Angabe betrifft Objekte, die schon lange bestehen und deshalb kein neues Ereignis auslösen. Ohne Basisstand erführe das Zielsystem nie davon.

Warum Fassungen statt Überschreiben? Der Scope ist eine Entscheidung mit Wirkung auf andere Systeme. Wer sie prüft, muss sehen können, was vorher galt und ab wann.

Beispiel: Julia Beispiel wählt Konfigurationselement, die Klasse „Server“, lässt den Attributschlüssel leer, wählt lokal gehalten, als führendes Quellsystem „Inventar Beispiel“, schaltet eingeschlossen und dokumentiert ein und klickt auf Anlegen. Danach legt sie dieselbe Zeile an und wählt im Feld Attribut statt Ganzes Objekt das Attribut „seriennummer“.

Schritt 3: Eine Angabe ausschließen

Bei jeder Zeile, die eingeschlossen ist, steht rechts Ausschließen. Ein Klick legt sofort eine neue Fassung desselben Bereichs mit ausgeschlossen an. Danach erscheint „Ausgeschlossen. Als neue Fassung angelegt, die vorherige bleibt unter „Frühere Fassungen“ einsehbar.“ Bei ausgeschlossenen Zeilen gibt es den Knopf nicht mehr. Möchten Sie die Angabe wieder aufnehmen, legen Sie in Schritt 2 für denselben Bereich eine neue Fassung mit eingeschaltetem eingeschlossen an.

Warum löscht das nichts? Ein Ausschluss ist eine Entscheidung, kein Aufräumen. Die frühere Fassung bleibt gespeichert, damit nachvollziehbar bleibt, dass die Angabe einmal verteilt wurde. Wie Sie die früheren Fassungen lesen, zeigt Schritt 4.

Beispiel: Die Seriennummer soll nicht mehr an Empfängersysteme gehen. Julia Beispiel klickt bei der Zeile „seriennummer“ auf Ausschließen.

Schritt 4: Frühere Fassungen ansehen

Unter der Liste und dem Kasten Neue Scope-Fassung anlegen steht der Kasten Frühere Fassungen. Er erklärt: „Jede Änderung am Scope legt eine neue Fassung an, die vorherige bleibt erhalten. Hier sehen Sie, wann wer was geändert hat. Die Liste ist nur lesbar.“ Klicken Sie auf Fassungen anzeigen (zum Schließen Fassungen ausblenden).

Jede Zeile nennt Objektart, Klasse („alle Klassen“, wenn keine gesetzt ist) und Attribut („ganzes Objekt“ oder die Maskenbezeichnung), darunter „Fassung 2 · Datum · von Julia Beispiel“ und, wenn die Fassung abgelöst wurde, „gültig bis Datum“. Rechts steht, was sich gegenüber der vorherigen Fassung desselben Bereichs geändert hat: hinzugekommen, entfernt, geändert oder unverändert, bei der gerade gültigen Fassung zusätzlich aktuell. Bei geändert nennt die Zeile die Angaben, zum Beispiel „geändert: Speicherung, Dokumentation“. Mögliche Angaben sind Speicherung, Dokumentation und führende Quelle. Eine erste Fassung zählt als hinzugekommen, wenn sie einschließt, sonst als entfernt.

Die Liste zeigt die neuesten Fassungen zuerst. Gibt es mehr, klicken Sie auf Ältere Fassungen laden. Ohne Fassung steht dort „Noch keine Fassung vorhanden.“, bei einem Ladefehler „Die Scope-Historie ließ sich nicht laden.“ Die Liste lässt sich nur lesen: Sie ändern nichts, indem Sie sie öffnen.

Warum? Der Scope ist eine Entscheidung mit Wirkung auf andere Systeme. Wer sie prüft, muss sehen können, was vorher galt, ab wann und wer es entschieden hat.

Beispiel: Eine Prüferin fragt, seit wann die Seriennummer nicht mehr verteilt wird. Julia Beispiel öffnet Fassungen anzeigen und liest bei „seriennummer“: Fassung 2, entfernt, von Tobias Beispiel, mit Datum.

Schritt 5: Wissen, was davon in der Verteilung wirkt

Die Verteilung liest den Scope bei jeder Lieferung eines Ziels (Golden Record verteilen: Ziele, Läufe, Zustellung und Wiederholung): beim vollständigen Abzug und bei inkrementellen Zielen für Konfigurationselemente, die nur Änderungen liefern. Für beide gilt dieselbe Entscheidung:

  • Ein Ausschluss für das ganze Objekt (Zeile mit Ganzes Objekt, ausgeschlossen) führt dazu, dass das Ziel keine Objekte dieser Objektart oder Klasse mehr bekommt.
  • Ohne eigene Zeile für die Objektart oder Klasse gilt keine Einschränkung.
  • Attribute erhalten Empfänger nur, wenn für sie eine eingeschlossene Zeile mit Attribut besteht. Zusätzlich kann das Ziel selbst mit der Attribut-Liste des Ziels (Allowlist) weiter eingrenzen.
  • Klassen werden genau abgeglichen. Ein Ziel für „Server“ nutzt nur Zeilen für „Server“. Ein Ziel für „alle Klassen“ nutzt nur Zeilen ohne Klasse. Es gibt keine stille Übernahme von einer allgemeinen auf eine klassenspezifische Zeile.
  • Name, Klasse, Lebenszyklus, Umgebung und Kritikalität eines Konfigurationselements liefert jedes Paket immer mit.
  • Personenbezogene Attribute (Feldgruppe „personenbezogen“) verlassen das System nur, wenn sie ausdrücklich in der Attribut-Liste des Ziels stehen, auch wenn der Scope sie einschließt.
  • Nur Attribute mit Definition im Klassenmodell werden geliefert. Gibt es zu einem Schlüssel keine Definition mehr (die Zeile trägt dann nicht mehr vorhanden), liefert knooing ihn nicht, auch nicht aus alten Werten. Das ist Absicht: Ein gelöschtes Attribut soll nicht über den Scope doch noch hinausgehen.
  • Speicherung und Führendes Quellsystem halten Ihre Entscheidung fest. Die Verteilung wertet nur aus, ob ein Bereich eingeschlossen ist, und welche Attribute dazugehören.

Inkrementelle Ziele und der Scope. Ein inkrementelles Ziel liefert Änderungsereignisse und prüft jedes gegen Objektart, Klasse, Attribute des Scopes und Attribut-Liste des Ziels. Verlässt ein Objekt den Scope (etwa durch einen Klassenwechsel), meldet das Ziel es einmalig als gelöscht (Feld „scope“), tritt es ein, bekommt das Ziel seinen vollen Zustand. Die Einzelheiten stehen in der Anleitung zur Verteilung.

Basisstand bei Erweiterung. Erweitern Sie den Scope (neues Attribut oder wieder eingeschlossene Objektart oder Klasse) oder die Attribut-Liste eines Ziels, liefert jedes betroffene inkrementelle Ziel beim nächsten Lauf einen Basisstand: den vollständigen Bestand nach dem geltenden Scope, danach wieder nur Änderungen. Auf der Karte des Ziels steht bis dahin die Marke Basisstand ausstehend.

Warum der Blick darauf? Der Scope ist die Stelle, an der Sie zentral festlegen, was ein Empfänger erhält. Wer ihn prüft, muss wissen, wie er in jeder Lieferart wirkt.

Beispiel: Der Scope schließt für „Server“ die Attribute „seriennummer“ und „standort-raum“ ein. Das Ziel „Inventar Beispiel“ trägt in der Attribut-Liste nur „standort-raum“ ein und erhält deshalb nur dieses Attribut, auch bei inkrementeller Lieferung.

Wenn etwas nicht klappt

  • „Der Golden-Record-Scope ist der Verwaltung vorbehalten.“ Ihnen fehlt das Recht der Verwaltung der Konfigurationsverwaltung. Bitten Sie eine Person mit diesem Recht, die Fassung anzulegen.
  • „Die Objektart ist ungültig oder fehlt.“ Wählen Sie eine der vier Objektarten.
  • „Das Attribut „…“ gibt es im Klassenmodell für diese Objektart (und Klasse) nicht. Bitte wählen Sie ein vorhandenes Attribut aus.“ Der Server nimmt nur Attribute an, die das Klassenmodell führt. Wählen Sie in der Auswahl Attribut einen vorhandenen Eintrag. Nur ein schon gespeicherter Altwert bleibt erlaubt, damit er sich weiter ausschließen lässt.
  • „Diese Klasse gibt es im Klassenmodell nicht.“ Die gewählte Klasse existiert im Mandanten nicht (mehr). Laden Sie die Seite neu.
  • Im Feld „Attribut“ steht „Bitte wählen“ und der Knopf Anlegen ist gesperrt. Wählen Sie ein Attribut oder Ganzes Objekt.
  • „Eine Klasse gilt nur bei der Objektart „Konfigurationselement“.“ Sie haben eine Klasse zu einer anderen Objektart gewählt. Wechseln Sie die Objektart auf Konfigurationselement oder lassen Sie die Klasse leer.
  • „Diese Scope-Fassung ist nicht mehr aktiv oder existiert nicht.“ Jemand hat den Bereich inzwischen neu gefasst. Laden Sie die Seite neu und klicken Sie in der aktuellen Zeile auf Ausschließen.
  • „Die Scope-Fassung ließ sich nicht anlegen.“ Das Speichern ist technisch gescheitert. Versuchen Sie es erneut.
  • Das Ziel liefert weniger als erwartet. Prüfen Sie, ob für den Bereich eine ausgeschlossene Zeile besteht, ob das Attribut eingeschlossen ist und ob die Attribut-Liste des Ziels es nennt.
  • Ein Attribut fehlt beim Ziel, obwohl der Scope es einschließt. Prüfen Sie, ob die Zeile nicht mehr vorhanden trägt (dann gibt es keine Definition im Klassenmodell mehr) und ob das Attribut personenbezogen ist und deshalb in der Attribut-Liste des Ziels stehen muss.
  • Eine ältere Fassung steht nicht in der Liste der Zeilen. Die Liste oben zeigt je Bereich nur die aktive Fassung. Ältere Fassungen stehen im Kasten Frühere Fassungen (Schritt 4).

Wie geht es weiter?