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Approve or reject a reading: the four-eyes principle for values above the threshold
Step by step for the second person: open the notification about a reading above the threshold, check the value, approve it or reject it with a reason and look up the decision under recently decided.
6 min read · Oktober 2026
Eine Ablesung über der Schwelle zählt erst, wenn eine zweite Person sie prüft und freigibt. So fällt ein Tippfehler auf, bevor er die Lizenzbilanz verschiebt. Eine 1440 statt 144 würde sonst zehnmal so viele Kerne zählen, wie tatsächlich laufen.
Diese Anleitung richtet sich an die zweite Person. Sie setzt dort an, wo Kerne und andere Metriken bilanzieren aufhört: Tobias Beispiel hat 144 Kerne erfasst, der Wert wartet. Am Ende ist die Ablesung entschieden. Geben Sie sie frei, zählt der neue Wert. Lehnen Sie sie ab, gilt weiter der bisherige Wert.
Das brauchen Sie
Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten: in der Rolle das Modul CMDB auf Bearbeiten, wie in Gerätelizenzen bilanzieren beschrieben. Die App nennt es „Schreibrecht“. Die Ablesung muss eine andere Person erfasst haben, Ihre eigene können Sie nicht freigeben. Wer nur lesen darf, sieht die wartende Ablesung mit dem Hinweis „Freigabe nur mit Schreibrecht“ und kann nicht entscheiden.
Die wichtigsten Begriffe
- Vier-Augen-Prinzip: Eine Person erfasst, eine andere entscheidet. knooing lässt die Entscheidung über die eigene Ablesung nicht zu. Die App sagt dazu auch „Vier-Augen-Verfahren“.
- Schwelle: Liegt der abgelesene Wert über der Schwelle, wartet er auf eine Freigabe. Die Vorgabe ist 100. Eine Ablesung von genau 100 zählt sofort, eine von 101 wartet.
- Bisherige Ablesung: der zuletzt gültige Wert. Mit ihm rechnet die Bilanz, solange die neue Ablesung wartet und wenn sie abgelehnt wird.
- Freigabeantrag: So nennt die Glocke eine wartende Ablesung.
- CMDB: die Abkürzung für Konfigurationsverwaltung. Die Meldung in der Glocke nennt den Ort „CMDB › Bestand › Lizenzbilanz“. In der Seitenleiste heißt er Konfigurationsverwaltung, Bestand, Reiter Lizenzbilanz.
Schritt 1: Die Meldung in der Glocke öffnen
Klicken Sie oben rechts auf die Glocke (1). Unter Benachrichtigungen steht „Ein Freigabeantrag wartet auf Ihre Entscheidung“. Darunter steht, dass der Antrag unter „CMDB › Bestand › Lizenzbilanz“ liegt. Die Meldung nennt weder das Programm noch den Wert. Klicken Sie auf die Meldung (2). Warten mehrere Ablesungen, führen alle Meldungen an dieselbe Stelle; dort sehen Sie alle zusammen. Weitere Meldungen in der Liste gehören zu anderen Vorgängen. „Lizenz-Überhang erkannt: …“ heißt: Für ein Programm fehlen Lizenzen; knooing meldet das nach Importen und Abgleichen. „Lizenz-Compliance-Warnung erkannt: …“ gehört zu einer Vorwarnung in der Lizenzbilanz.
Danach öffnet knooing den Bestand mit dem Reiter Lizenzbilanz, oben auf der Seite. Alle offenen Ablesungen stehen dort unter Wartet auf Freigabe. Ohne Meldung kommen Sie über die Seitenleiste dorthin: Konfigurationsverwaltung, dann Bestand und der Reiter Lizenzbilanz.

Warum eine Meldung? Wer eine Ablesung erfasst, wartet auf Ihre Entscheidung. Die Meldung geht an alle Personen, die die Konfigurationsverwaltung bearbeiten dürfen, außer an die Person, die erfasst hat. So bleibt keine Ablesung liegen, auch wenn jemand im Urlaub ist.
Beispiel: Tobias Beispiel hat 144 Kerne für die Datenbank der Warenwirtschaft erfasst. Für die Testdatenbank datenbank-test, für die es noch kein Los gibt, hat er außerdem 400 Kerne eingetragen. Julia Beispiel sieht zwei Meldungen in der Glocke und klickt auf eine davon.
Schritt 2: Die wartende Ablesung prüfen
Scrollen Sie zum Abschnitt Verbrauchsablesung und darin zu Wartet auf Freigabe.
Danach sehen Sie jede wartende Ablesung in einer Zeile mit Hersteller, Produkt, Metrik, Menge, Erfasst von und Erfasst am (1). Rechts stehen Freigeben und Ablehnen (2). Vergleichen Sie die Menge mit der Quelle, etwa der Systemübersicht der Server. Den bisherigen Wert sehen Sie oben in der Übersicht unter Verbraucht. Gibt es noch keinen, wie bei der Testdatenbank, steht dort Unbekannt; dann vergleichen Sie nur mit der Quelle. Einen Beleg zeigt die Zeile nicht an. Haben Sie keinen Zugang zur Quelle, fragen Sie die Person unter Erfasst von.

Warum prüfen statt gleich freigeben? Ihre Freigabe ist die zweite Kontrolle. Damit bestätigen Sie, dass der Wert stimmt. Meist genügt ein kurzer Blick in die Quelle.
Beispiel: Julia Beispiel sieht in der Systemübersicht, dass der neue Datenbankserver der Warenwirtschaft 48 Kerne hat. Zusammen mit den bisherigen 96 Kernen ergibt das 144, der Wert stimmt. Die Testdatenbank hat aber nur 40 Kerne, nicht 400.
Schritt 3: Freigeben oder ablehnen
Entscheiden Sie je Zeile für eine der beiden Möglichkeiten. Meist stimmt der Wert, dann geben Sie frei.
Der Wert stimmt: freigeben
Eine Freigabe lässt sich nicht zurücknehmen, und es kommt keine Rückfrage. Klicken Sie in der Zeile auf Freigeben. Die Schaltfläche sehen Sie im Bild in Schritt 2 (2).
Danach erscheint die Meldung „Ablesung freigegeben. Sie gilt jetzt für die Lizenzbilanz.“ Die Zeile verschwindet aus Wartet auf Freigabe. Die Übersicht oben rechnet sofort mit dem neuen Wert. Die Person unter Erfasst von bekommt über das Glockensymbol die Meldung „Entscheidung zu Ihrem Freigabeantrag“.
Der Wert stimmt nicht: ablehnen
Klicken Sie in der Zeile auf Ablehnen. Der Dialog Ablesung ablehnen nennt Hersteller, Produkt und Menge, etwa „muster-datenbank/datenbank-test: 400“. Tragen Sie unter Begründung (Pflicht) ein, warum der Wert nicht stimmt (1). Klicken Sie dann im Dialog auf Ablehnen (2). Mit Abbrechen schließen Sie den Dialog, ohne zu entscheiden.
Danach erscheint die Meldung „Ablesung abgelehnt. Es gilt weiter die bisherige Ablesung.“ Gibt es keine bisherige, bleibt der Verbrauch Unbekannt. Die Zeile verschwindet aus Wartet auf Freigabe. Auch hier bekommt die Person unter Erfasst von die Meldung „Entscheidung zu Ihrem Freigabeantrag“. Fehlt die Begründung, erscheint stattdessen „Bitte geben Sie eine Begründung ein.“, und der Dialog bleibt offen.

Warum eine Begründung? knooing speichert sie mit der Entscheidung. Die Person, die erfasst hat, liest sie unter Zuletzt entschieden nach und weiß, was sie korrigieren muss.
Beispiel: Julia Beispiel gibt die 144 Kerne der Warenwirtschaft frei. Die 400 Kerne der Testdatenbank lehnt sie ab und trägt „Tippfehler, laut Systemübersicht sind es 40 Kerne“ ein.
Schritt 4: Die Entscheidung nachlesen
Sehen Sie im Abschnitt Verbrauchsablesung unter Wartet auf Freigabe nach. Dort steht jetzt „Keine Ablesung wartet auf Freigabe.“, wenn keine weitere wartet (1). Darunter steht Zuletzt entschieden mit den Entscheidungen der letzten 30 Tage (2); ältere Entscheidungen zeigt die Oberfläche nicht. Jede Zeile zeigt unter anderem Entscheidung, Entschieden von, Entschieden am und die Begründung. Bei einer Freigabe steht unter Begründung ein Strich. Unter Entscheidung steht Freigegeben, Abgelehnt oder „Ersetzt“. „Ersetzt“ heißt: Eine neuere Ablesung hat die wartende abgelöst. Dann steht unter Entschieden von die Person, die den neuen Wert erfasst hat. Unter Begründung steht „Durch eine neuere Ablesung ersetzt.“
Eine Entscheidung lässt sich nicht zurücknehmen. Bei einer versehentlichen Freigabe erfasst die Person, die erfasst hat, den richtigen Wert als neue Ablesung. Bei einer versehentlichen Ablehnung erfasst sie den Wert erneut, und Sie oder eine andere zweite Person entscheiden noch einmal. Liegt der neue Wert über der Schwelle, wartet er wieder auf eine Freigabe.

Warum diese Liste? Die Meldung in der Glocke nennt das Ergebnis nicht. Unter Zuletzt entschieden sieht die erfassende Person, ob ihr Wert gilt und warum er abgelehnt wurde.
Beispiel: Tobias Beispiel öffnet nach der Meldung in der Glocke die Lizenzbilanz. Unter Zuletzt entschieden liest er Freigegeben für die Warenwirtschaft und Abgelehnt mit Julias Begründung für die Testdatenbank. Die Übersicht zeigt für die Warenwirtschaft Berechtigt 128, Verbraucht 144 und Unterlizenziert: Der Beispiel GmbH fehlen 16 Kerne.
Nächster Schritt
Wie Sie alle Programme gemeinsam auswerten und einen festen Stand für den Hersteller ablegen, steht in Lizenzbilanz auswerten. Sind die fehlenden Kerne gekauft, legt die zuständige Person ein weiteres Los an, wie in Kerne und andere Metriken bilanzieren beschrieben.
Wenn etwas nicht klappt
- Statt Freigeben und Ablehnen steht „Eigene Ablesung, Freigabe durch eine zweite Person“. Sie haben die Ablesung selbst erfasst. Bitten Sie eine zweite Person mit dem Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten.
- Statt der Schaltflächen steht „Freigabe nur mit Schreibrecht“. Ihnen fehlt CMDB mit Bearbeiten. Wenden Sie sich an die Person, die bei Ihnen Rechte vergibt.
- Die Meldung steht noch in der Glocke, aber nichts wartet mehr. Eine andere Person hat schon entschieden. Unter Zuletzt entschieden steht, wer und wie.
- Niemand außer der erfassenden Person darf entscheiden. Die Ablesung bleibt dann unter Wartet auf Freigabe stehen, sie verfällt nicht. Lassen Sie einer zweiten Person das Recht geben.
- Die Ablesung fehlt unter Servicedesk und Freigaben. Im Bereich Servicedesk gibt es die Seite Freigaben für andere Freigaben. Ablesungen stehen dort nicht, sie werden nur in der Lizenzbilanz entschieden.
- Es kam keine Meldung in der Glocke. Die Meldung geht nicht an die Person, die erfasst hat, und nicht an Personen ohne Schreibrecht. Die wartende Ablesung steht trotzdem im Reiter Lizenzbilanz unter Wartet auf Freigabe.
- Die Ablesung ist aus Wartet auf Freigabe verschwunden, ohne dass jemand entschieden hat. Die Person hat inzwischen einen neuen Wert erfasst. Unter Zuletzt entschieden steht die alte Ablesung als „Ersetzt“. Prüfen Sie gegebenenfalls die neue.
- „Inzwischen gilt eine neuere Ablesung. Die Freigabe dieser älteren würde sie ersetzen. Lehnen Sie diese Ablesung ab.“ Nach dieser Ablesung wurde für dasselbe Programm ein neuerer Wert gespeichert, der schon gilt. Das kommt selten vor. Lehnen Sie die ältere mit Begründung ab.
- „Bitte geben Sie eine Begründung ein.“ Tragen Sie unter Begründung (Pflicht) einen Grund ein.
- „Zu dieser Messreihe liegt kein offener Antrag vor.“ oder „Der Antrag ist bereits freigegeben.“ „Messreihe“ und „Antrag“ meinen hier die Ablesung. Eine andere Person hat schon entschieden. Laden Sie die Seite neu und lesen Sie unter Zuletzt entschieden nach.
- „Vier-Augen-Prinzip: Sie können Ihren eigenen Antrag nicht freigeben.“ Die Ablesung stammt von Ihnen. Eine zweite Person muss entscheiden.
- Sie haben versehentlich entschieden. Zurücknehmen lässt sich eine Entscheidung nicht. Lassen Sie den richtigen Wert neu erfassen, wie in Schritt 4 beschrieben.
- „Die offenen Freigaben ließen sich nicht laden.“ Laden Sie die Seite neu. Bleibt die Meldung, wenden Sie sich an den knooing-Support.
- Die Übersicht zeigt nach der Freigabe noch den alten Wert. Klicken Sie auf Aktualisieren rechts über der Übersicht.