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Approve or reject exceptions for legacy systems: depending on residual risk
How to decide as the second person on a request in the EOL/legacy register: from the bell to the request, confirm the residual risk, give a reason from level high, or reject with a reason.
6 min read · September 2026
Ein Weiterbetrieb trotz End of Life ist eine Risikoentscheidung. Wer einen Antrag im EOL/Legacy-Register genehmigt, akzeptiert das Restrisiko: das Risiko, das mit den kompensierenden Maßnahmen bleibt. Deshalb nennt knooing beim Genehmigen das Restrisiko und das Datum, verlangt die ausdrückliche Bestätigung genau der Bewertung, die Sie gesehen haben, und ab Stufe hoch eine Begründung. Diese Anleitung zeigt beide Wege: genehmigen und ablehnen.
Wie der Antrag entsteht, steht in Weiterbetrieb eines Altsystems beantragen.
Das brauchen Sie
Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten, und Sie dürfen nicht die Person sein, die den Antrag gestellt hat (Vier-Augen-Prinzip). Bei Ihrem eigenen Antrag sehen Sie keine Knöpfe zum Genehmigen oder Ablehnen, sondern den Hinweis „Ihr Antrag: Eine zweite Person entscheidet.“
Schritt 1: Über die Glocke zum Antrag
Wird ein Antrag gestellt, bekommen alle Personen mit Bearbeitungsrecht für die Konfigurationsverwaltung eine Nachricht in der Glocke oben rechts, außer der antragstellenden Person. Die Zahl an der Glocke zeigt, wie viele Nachrichten ungelesen sind. Öffnen Sie die Glocke und klicken Sie auf den Eintrag Ein Freigabeantrag wartet auf Ihre Entscheidung. Je nach Ihren Benachrichtigungs-Einstellungen kommt zusätzlich eine E-Mail, sofort oder in der Zusammenfassung. Voreingestellt ist die Zusammenfassung.
Der Klick öffnet die Seite Nachweise direkt im Reiter EOL/Legacy-Register. Die Adresse endet auf ?tab=legacy-register.

Warum führt die Glocke ins Register und nicht in den Posteingang „Freigaben“? Über diese Ausnahmen wird ausschließlich im EOL/Legacy-Register entschieden. Der Servicedesk-Posteingang Freigaben zeigt sie nicht an, denn dort gelten die Rechte des Servicedesks, im Register die der Konfigurationsverwaltung. Die Glocke bringt Sie deshalb gleich an den richtigen Ort.
Die Nachricht kann einen Moment brauchen. Sie wird im Hintergrund zugestellt.
Schritt 2: Die Bewertung prüfen
Suchen Sie auf der Karte des Antrags die Angaben, über die Sie entscheiden:
- den Zustand beantragt und die Stufe, zum Beispiel Restrisiko hoch (6/16),
- gültig bis mit dem Datum,
- die Begründung und die Kompensierenden Maßnahmen,
- die Zeile Risikobewertung (Fassung 1, bewertet von …) mit dem Risikoszenario,
- Ausgangsrisiko und Restrisiko mit Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Punkten.
Worauf achten? Passen die beschriebenen Maßnahmen zu dem Abstand zwischen Ausgangs- und Restrisiko? Wer von „kritisch“ auf „mittel“ kommt, sollte dafür wirksamen Schutz vorweisen. Ist das Szenario zu knapp, lehnen Sie mit einer Begründung ab. Über den Knopf Verlauf anzeigen sehen Sie frühere Fassungen und Entscheidungen.
Schritt 3: Genehmigen bei Restrisiko hoch oder mittel
Klicken Sie auf Genehmigen. Auf der Karte öffnet sich ein Bereich mit dem Text „Sie genehmigen den Weiterbetrieb bis 31.3.2027 mit einem Restrisiko hoch (6/16).“ Darunter stehen:
- ein Kästchen: „Ich habe die Risikobewertung (Fassung 1) geprüft und akzeptiere das Restrisiko „hoch“ für den Weiterbetrieb.“
- ein Textfeld Begründung der Risikoakzeptanz (Pflicht ab Restrisiko hoch).
Haken Sie das Kästchen an und tragen Sie die Begründung ein. Bei hoch und kritisch ist sie Pflicht: Genehmigung speichern bleibt grau, bis das Kästchen angehakt ist und die Begründung mindestens 5 Zeichen hat. Bei mittel und gering heißt das Feld Begründung der Risikoakzeptanz (optional). Dort genügt das angehakte Kästchen.
Beispiel: Tobias Beispiel genehmigt den Antrag von Julia Beispiel für srv-win2012-lager (Restrisiko hoch). Er schreibt: „Netzsegment und Jump-Host geprüft, Ablösung im ersten Quartal 2027 beauftragt. Das Restrisiko ist bis dahin tragbar.“ Bei srv-sles12-zeiterfassung mit Restrisiko mittel hakt er nur das Kästchen an.
Klicken Sie auf Genehmigung speichern. Die Karte zeigt nun genehmigt, weiterhin mit der Stufe des Restrisikos. Neu erscheinen darunter Modernisierungsplan aktualisieren mit Speichern und Abschließen sowie rechts Risiko neu bewerten.

Warum diese Bestätigung? Eine Genehmigung ist eine Risikoakzeptanz, und die soll bewusst geschehen. Das Kästchen nennt die Fassung der Bewertung, die Sie geprüft haben. Nur genau diese Fassung wird genehmigt. Ändert jemand die Bewertung in der Zwischenzeit, weist knooing Ihre Genehmigung ab (siehe unten). Ihre Begründung und die Bewertung werden dauerhaft mit der Freigabe gespeichert. So kann eine Revision später nachlesen, wer welches Risiko warum akzeptiert hat.
Schritt 4: Ablehnen bei Restrisiko kritisch
Ist das Risiko nicht tragbar, lehnen Sie ab. Öffnen Sie bei einem Antrag mit Restrisiko kritisch zuerst Genehmigen, um zu sehen, was Sie damit bestätigen würden: „… mit einem Restrisiko kritisch (12/16).“ Das Feld verlangt ab dieser Stufe eine Begründung. Entscheiden Sie sich dagegen, klicken Sie stattdessen auf Ablehnen.
Unter Warum wird die Ausnahme abgelehnt? tragen Sie die Begründung ein, mindestens 5 Zeichen, und klicken auf Ablehnung speichern. Der Knopf ist erst dann aktiv.
Beispiel: Für srv-oracle11-berichte beantragt Julia Beispiel den Weiterbetrieb mit Restrisiko kritisch. Tobias Beispiel lehnt ab: „Restrisiko kritisch ist nicht tragbar. Bitte zuerst den Datenbankserver isolieren und neu beantragen.“
Der Antrag verschwindet aus der Auswahl beantragt und genehmigt. Die antragstellende Person bekommt in der Glocke die Nachricht Entscheidung zu Ihrem Freigabeantrag, ebenso nach einer Genehmigung. Sie finden ihn im Filter Zustand unter abgelehnt oder alle wieder.

Warum begründen? Die Begründung steht danach im Verlauf. Die antragstellende Person weiß dadurch, was sie ändern muss, und die Prüfung sieht, dass die Ablehnung nicht willkürlich war. Ablehnen geht jederzeit, auch bei Altbestand ohne Bewertung. Eine abgelehnte Ausnahme wird nicht neu bewertet, sondern neu beantragt.
Altbestand: Genehmigen ist grau
Bei einer Ausnahme, die vor der Bewertungspflicht angelegt wurde, fehlt die Risikobewertung. Genehmigen ist dann grau, und darunter steht: „Genehmigen ist erst nach dem Nachtrag der Risikobewertung durch die antragstellende Person möglich. Ablehnen geht jederzeit.“ Wie der Nachtrag geht, lesen Sie in Register auswerten und Altbestand nachtragen.
Wenn etwas nicht klappt
- Es gibt kein Genehmigen und kein Ablehnen. Entweder ist es Ihr eigener Antrag (Vier-Augen-Prinzip), oder Ihnen fehlt das Bearbeitungsrecht für die Konfigurationsverwaltung, oder der Antrag ist schon entschieden. Nur Anträge im Zustand beantragt lassen sich entscheiden.
- Genehmigung speichern bleibt grau. Das Kästchen ist nicht angehakt, oder die Begründung ist bei Restrisiko hoch oder kritisch kürzer als 5 Zeichen.
- Beim Speichern erscheint eine rote Meldung zur geänderten Risikobewertung. Die Bewertung wurde geändert, während Ihr Fenster offen war. Das ist beabsichtigt, mehr dazu in Ausnahmen neu bewerten.
- Die Nachricht in der Glocke fehlt. Sie wird im Hintergrund zugestellt und kann einen Moment brauchen. Alternativ öffnen Sie Konfigurationsverwaltung, Nachweise, Reiter EOL/Legacy-Register. Dort stehen alle offenen Anträge.