knooingDocs
Zur Website →
← Konfigurationsverwaltung

Anleitung

Qualitätsregeln anlegen und Qualität messen: Wertebereich, Einschalten im Lauf, vier Dimensionen, Verantwortliche

So legen Sie eine Wertebereichsregel mit Grenzwerten oder erlaubten Werten an, schalten sie nach der Vorschau im Lauf ein, ändern oder löschen eigene Regeln, begrenzen neue Klärfälle je Lauf und verstehen die vier Qualitätswerte je Objekt und je Verantwortlichem.

12 min Lesezeit · Oktober 2026

Mit einer Wertebereichsregel legen Sie fest, welche Werte ein Feld annehmen darf: eine Zahl zwischen zwei Grenzen, ein Datum nicht vor einem Stichtag, ein Wert aus einer Liste. Verletzt ein Objekt die Regel, entsteht ein Klärfall. Die Eingabe selbst weist knooing nicht ab. Dieser Artikel zeigt außerdem, wie knooing die Qualität je Objekt in vier Werten misst und je Verantwortlichem zusammenfasst.

Das brauchen Sie

Die CMDB-Verwaltung für das Anlegen und Einschalten von Regeln (im Beispiel Julia Beispiel als Administratorin). Den Qualitätsbericht lesen darf, wer die Konfigurationsverwaltung sehen darf. Eine Klasse mit einem Feld, dessen Wert Sie begrenzen wollen, zum Beispiel ein Zahlenfeld „Arbeitsspeicher in GB“.

Die wichtigsten Begriffe

  • Wertebereichsregel: Prüfart Wertebereich. Sie prüft ein Feld einer Klasse gegen Grenzen oder eine Werteliste.
  • Entwurf: Jede neue eigene Regel startet als Entwurf, gleich welche Prüfart. Der tägliche Prüflauf wertet sie nicht aus, die Vorschau rechnet sie trotzdem. Eingeschaltet wird sie erst nach der Vorschau mit ausdrücklicher Bestätigung.
  • Im Lauf geprüft: Bei einer Wertebereichsregel zeigt dieser Schalter, ob der tägliche Prüflauf die Regel auswertet und Klärfälle eröffnet. Ab Werk ist er aus. Die übrigen Prüfarten haben statt des Schalters den Knopf Einschalten.
  • Vier Werte je Objekt: Vollständigkeit, Aktualität, Korrektheit und Verwaistheit.

Schritt 1: Eine Wertebereichsregel anlegen

Öffnen Sie Einstellungen, CMDB, Qualitätsregeln & Trend und scrollen Sie zu Eigene Regel anlegen. Füllen Sie die ersten Felder aus:

  1. Schlüssel: Klein geschrieben, nur Buchstaben, Ziffern und Unterstriche, mindestens 3 Zeichen, zum Beispiel arbeitsspeicher_bereich.
  2. Name und Beschreibung: Der Name steht in der Regelliste, die Beschreibung erklärt den Zweck.
  3. Prüfart: Wählen Sie Wertebereich.
  4. Schweregrad (niedrig, mittel, hoch, blockierend) und Frist in Tagen: Bis dahin soll ein Fall geklärt sein. Zulässig sind ganze Zahlen von 1 bis 3650 Tagen.
  5. Klasse (optional): Wählen Sie die Klasse, für die die Regel gilt. Leer heißt alle Klassen. Die Wahl bestimmt, welche Felder Sie gleich auswählen können.

Dann erscheint der Block Wertebereich. Alles ist Auswahl, kein Freitext für Schlüssel:

  1. Feld: Zur Auswahl stehen die Klassenattribute der gewählten Klasse, die sich für einen Wertebereich eignen (Zahl, Datum, Text, Auswahl). Gibt es keins, steht dort: „Für diese Klasse gibt es kein geeignetes Feld. Wählen Sie oben eine andere Klasse.“
  2. Datentyp: Er wird aus dem Feld übernommen („Aus dem Feld übernommen.“): Zahl, Datum, Text oder Auswahl (Werteliste).
  3. Bedingung: Je nach Datentyp stehen liegt zwischen, ist mindestens, ist höchstens, ist einer von, ist keiner von und bei Text hat eine Länge zwischen zur Wahl.
  4. Grenzwerte: Je nach Bedingung tragen Sie Mindestwert und Höchstwert ein, bei Datumswerten Frühestes Datum und Spätestes Datum, bei Längen Kürzeste Länge (Zeichen) und Längste Länge (Zeichen). Die Grenzen zählen mit: Ein Wert genau auf der Grenze ist in Ordnung. Bei der Länge genügt eine der beiden Angaben.
  5. Erlaubte Werte (ein Wert je Zeile) bei ist einer von, Unzulässige Werte (ein Wert je Zeile) bei ist keiner von. Darunter zählt knooing die erfassten Werte. Bei einem Auswahlfeld übernimmt Werte der Feldliste übernehmen die Werte der Werteliste.
  6. Leere Werte: nicht prüfen übergeht ein leeres Feld (fehlende Angaben meldet die Regel Pflichtangabe). als Verstoß werten erzeugt für ein leeres Feld einen Klärfall.
  7. Neue Klärfälle je Lauf, höchstens (optional): siehe Schritt 3.

Unter dem Block steht ein Hinweis: Soll ein Wert mit dem Quellsystem übereinstimmen, ist das keine Wertebereichsregel, sondern der Abgleich unter Datenflüsse (Link Zum Abgleich mit dem Quellsystem).

Klicken Sie auf Regel anlegen. knooing meldet: „Regel angelegt. Sie prüft noch nicht im Lauf: Sehen Sie die Vorschau an und schalten Sie sie dann ein.“ In der Regelliste steht die Regel mit dem Abzeichen Entwurf, darunter ihre Bedingung in Worten, zum Beispiel „Arbeitsspeicher in GB liegt zwischen 4 und 512“.

Warum startet die Regel aus? Eine falsch gesetzte Grenze würde sofort hunderte Klärfälle eröffnen. So prüfen Sie erst, dann schalten Sie ein. Das gilt für alle neuen eigenen Regeln, nicht nur für den Wertebereich (bei den anderen Prüfarten meldet knooing nach dem Anlegen „Regel als Entwurf angelegt. Prüfen Sie die Vorschau und schalten Sie sie dann ein.“): Auch Pflichtangabe, Namenskonvention, Ohne Beziehung und Aktualität starten als Entwurf (Meldung „Regel als Entwurf angelegt. Prüfen Sie die Vorschau und schalten Sie sie dann ein.“). Schickt jemand beim Anlegen über die Schnittstelle ein „aktiv“ oder „im Lauf prüfen“ mit, ändert das nichts: Die Regel bleibt Entwurf.

Beispiel: Julia Beispiel legt Arbeitsspeicher plausibel für die Klasse „Server“ an: Feld Arbeitsspeicher in GB, Zahl, liegt zwischen 4 und 512, Leere Werte: nicht prüfen.

Schritt 2: Die Regel im Lauf einschalten

Klicken Sie in der Zeile der Regel zuerst auf Vorschau (Qualitätsregel vorab prüfen). Sieht das Ergebnis richtig aus, schalten Sie die Regel ein. Wie, hängt von der Prüfart ab:

  • Wertebereich: Legen Sie den Schalter in der Spalte Aktionen um. Er trägt die Beschriftung Im Lauf nicht geprüft. Es öffnet sich der Dialog Im Lauf einschalten: …, dessen Knopf Im Lauf einschalten heißt.
  • Alle anderen Prüfarten (Pflichtangabe, Namenskonvention, Ohne Beziehung, Aktualität): Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf Einschalten. Es öffnet sich der Dialog Regel einschalten: …, dessen Knopf Regel einschalten heißt.

Beide Dialoge laufen fast gleich ab. Sie sagen: „Vorschau: Das träfe die Regel im aktuellen Bestand. Erst nach Ihrer Bestätigung prüft der tägliche Lauf mit dieser Regel und eröffnet Klärfälle.“ und zeigen:

  • noch einmal die Vorschau mit den Beispielen,
  • einen blauen Kasten mit den Folgen: „Neue Klärfälle im nächsten Lauf: …“ oder „Der nächste Lauf eröffnet keine Klärfälle.“ Greift die Obergrenze, steht dort: „Weitere … Fälle folgen in späteren Läufen, weil die Obergrenze je Lauf gilt.“
  • und den Schluss. Im Dialog Im Lauf einschalten (Wertebereich) lautet er: „Behobene Fälle schließt der Lauf immer, unabhängig von der Obergrenze. Schalten Sie die Regel wieder aus, bleiben ihre offenen Fälle stehen und werden beim nächsten Einschalten neu bewertet.“ Im Dialog Regel einschalten lautet er: „Behobene Fälle schließt der Lauf immer, unabhängig von der Obergrenze. Schalten Sie die Regel später wieder aus, schließt der nächste Lauf ihre offenen Klärfälle.“ Der Unterschied folgt aus dem Ausschalten: Der Wertebereichs-Schalter macht die Regel wieder zum Entwurf, Deaktivieren schließt die Fälle.

Der Knopf im Dialog ist grau, solange die Vorschau lädt, wenn sie bei sehr großem Bestand abgebrochen hat oder wenn die Prüfart vom Prüflauf noch nicht ausgewertet wird. Klicken Sie auf den Knopf. Der Wertebereichs-Schalter zeigt jetzt Im Lauf geprüft, das Abzeichen Entwurf verschwindet. Bei den anderen Prüfarten steht in der Spalte Zustand nicht mehr „Entwurf, im Lauf nicht geprüft“, sondern aktiv. Der nächste Prüflauf wertet die Regel aus. Wollen Sie ihn nicht abwarten, öffnen Sie Konfigurationsverwaltung, Klärfälle, Reiter Qualität und klicken auf Jetzt prüfen.

Die Bestätigung gilt für den Stand, den die Vorschau gerechnet hat. Hat jemand die Regel dazwischen geändert, meldet knooing „Die Regel wurde inzwischen geändert. Laden Sie die Seite neu und prüfen Sie die Vorschau erneut.“ (Antwort 409 mit Code rule_changed).

Ausschalten geht auf zwei Wegen mit unterschiedlicher Wirkung:

  • Den Wertebereichs-Schalter zurücklegen auf Im Lauf nicht geprüft: ohne Dialog. Die Regel ist wieder ein Entwurf. Ihre offenen Fälle bleiben stehen und werden beim nächsten Einschalten neu bewertet.
  • Deaktivieren in der Spalte Aktionen: Die Regel ist abgeschaltet. Der nächste Prüflauf schließt ihre offenen Fälle. Wieder einschalten lässt sie sich mit Aktivieren, und zwar ohne neue Vorschau und Bestätigung, wenn sie zuvor lief. War sie vor dem Deaktivieren noch ein Entwurf, braucht das Einschalten wieder die Vorschau und Ihre Bestätigung (Knopf Einschalten).

Warum nur über die Vorschau? Das Einschalten ist die Stelle, an der aus einer Rechnung echte Klärfälle werden. Der Dialog zeigt die Folgen, bevor sie eintreten. Wer eine Regel nur pausiert hat, die schon einmal bewusst lief, muss nicht erneut bestätigen.

Schritt 3: Neue Klärfälle je Lauf begrenzen

Im Feld Neue Klärfälle je Lauf, höchstens (optional) tragen Sie eine ganze Zahl ab 1 ein. Leer bedeutet 500. Das Feld gibt es bei den Prüfarten Wertebereich und Aktualität. Die Grenze gilt nur für neu eröffnete Fälle, nie für das Schließen bestehender. Fälle über der Grenze meldet der Lauf als nicht eröffnet, und sie folgen in späteren Läufen, sobald wieder Platz ist.

Warum begrenzen? Eine neue Regel kann auf einen Schlag sehr viele Objekte treffen. Mit der Obergrenze verteilen Sie die Arbeit, und die Liste der Klärfälle wird nicht über Nacht unbrauchbar.

Beispiel: Die Vorschau zeigt 1800 Treffer. Julia Beispiel trägt 200 ein. Der Dialog meldet „Neue Klärfälle im nächsten Lauf: 200.“ und „Weitere 1600 Fälle folgen in späteren Läufen, weil die Obergrenze je Lauf gilt.“

Schritt 4: Eine eigene Regel bearbeiten, ausschalten oder löschen

Bearbeiten. Klicken Sie in der Zeile einer eigenen Regel auf Bearbeiten. Der Dialog Regel bearbeiten: … zeigt die Felder, die Sie auch beim Anlegen sehen, mit den gespeicherten Werten: Name, Beschreibung, Schweregrad, Frist in Tagen, Klasse (optional) und je nach Prüfart das Formular der Angaben (bei Wertebereich dieselbe Auswahl wie in Schritt 1, bei Pflichtangabe der Attributschlüssel, bei Namenskonvention das Muster, bei Aktualität Höchstalter und Obergrenze). Felder mit * sind Pflicht. Fehlt etwas, steht dort „Was fehlt noch: …“ (zum Beispiel „Frist (1 bis 3650 Tage)“). Speichern übernimmt die Änderung („Regel gespeichert.“), Abbrechen verwirft sie. Die Prüfart selbst lässt sich nicht ändern: Dafür legen Sie eine neue Regel an („Die Prüfart einer bestehenden Regel lässt sich nicht ändern. Legen Sie dafür eine neue Regel an.“). Katalogregeln bearbeiten Sie anders: Sie behalten ihre Prüfart und fallen nie in den Entwurf zurück (siehe Schritt 5).

Was nach dem Speichern passiert, hängt davon ab, ob die Regel gerade läuft:

  • Läuft die Regel und ändern Sie Schweregrad, Frist, Klasse oder die Angaben der Prüfart, fällt sie zurück in den Entwurf. Der Dialog warnt vorab: „Diese Regel wird im Lauf geprüft. Ändern Sie Schweregrad, Frist, Klasse oder die Angaben der Prüfart, fällt sie zurück in den Entwurf und wird erst nach der Vorschau und Ihrer Bestätigung wieder geprüft. Name und Beschreibung ändern daran nichts.“ Nach dem Speichern steht „Regel gespeichert. Sie ist jetzt ein Entwurf und im Lauf nicht geprüft: Prüfen Sie die Vorschau und schalten Sie sie wieder ein.“ Schalten Sie sie dann wie in Schritt 2 ein.
  • Ändern Sie nur Name oder Beschreibung, läuft die Regel unverändert weiter („Regel gespeichert.“).
  • Ist die Regel ein Entwurf, ändert sich ihr Zustand nicht. Offene Klärfälle der Regel bleiben dabei stehen und werden beim ersten Lauf nach dem Einschalten neu bewertet. Das gilt, solange die Regel läuft oder ein Entwurf ist.
  • Ist die Regel deaktiviert, steht im Dialog: „Diese Regel ist deaktiviert und wird im Lauf nicht geprüft. Der nächste Prüflauf schließt ihre offenen Klärfälle.“ Ändern Sie dann, was sie prüft, wird sie zum Entwurf, und das Einschalten braucht die Vorschau (Hinweis: „Diese Regel ist deaktiviert. Beim Einschalten brauchen Sie die Vorschau und Ihre Bestätigung.“).

Haben zwei Personen dieselbe Regel gleichzeitig bearbeitet, gewinnt die erste. Die zweite sieht „Die Regel wurde inzwischen geändert. Laden Sie die Seite neu und prüfen Sie die Vorschau erneut.“

Muster bei der Namenskonvention. knooing lehnt Muster ab, die den Prüflauf blockieren könnten, mit klarer Meldung: „Verschachtelte Wiederholungen (zum Beispiel (a+)+) sind nicht erlaubt, sie können die Auswertung blockieren.“, „Eine wiederholte Gruppe mit überlappenden Alternativen (zum Beispiel (a|aa)+) ist nicht erlaubt, sie kann die Auswertung blockieren.“, „Rückverweise sind in Mustern nicht erlaubt.“ und „Das Muster enthält zu viele offene Wiederholungen (höchstens 2).“ Das Muster darf höchstens 300 Zeichen lang sein, und ausgewertet werden die ersten 500 Zeichen eines Namens. Bewusst harmlose Muster wie ^SRV-[0-9]+$ sind erlaubt. Dieselbe Prüfung läuft beim Speichern des Namensmusters einer Klasse und des Prüfmusters eines Attributs im Klassenmodell (über die Schnittstelle): Ein ungültiges oder unsicheres Muster wird dort abgewiesen, zum Beispiel mit „Das Namensmuster ist kein gültiger Ausdruck.“ oder „Das Prüfmuster: …“ und dem Grund. Ein bereits gespeichertes unsicheres Muster aus der Zeit vor dieser Prüfung wird bei der Erfassung nicht ausgewertet, die Erfassung bleibt möglich, und der Prüflauf meldet es unter Hinweise (Schritt 6).

Löschen. Klicken Sie auf Löschen und bestätigen Sie die Rückfrage „Diese Regel wirklich löschen? Das lässt sich nicht rückgängig machen.“ Hat die Regel offene Klärfälle, hängt es vom Zustand ab:

  • Entwurfsregel (sie läuft nicht, ihre Fälle schließt also niemand mehr): Es folgt eine zweite Rückfrage: „Diese Entwurfsregel hat 12 offene Klärfälle. Beim Löschen werden sie mit der Regel entfernt. Wirklich löschen?“ Bestätigen Sie, werden die Fälle mit der Regel gelöscht.
  • Laufende Regel mit offenen Fällen: Sie bleibt unlöschbar. Es erscheint „Diese Regel hat noch 12 offene Klärfälle. Schließen Sie sie zuerst, bevor Sie die Regel löschen.“ Deaktivieren Sie sie stattdessen (der nächste Lauf schließt ihre Fälle) oder klären Sie die Fälle.

Ein Löschen entfernt auch die bereits geschlossenen Klärfälle der Regel. Wer die abgeschlossene Historie behalten will, deaktiviert die Regel statt sie zu löschen. Katalogregeln lassen sich nicht löschen.

Warum die Rückfragen? Eine Entwurfsregel wertet der Lauf nicht aus: Ihre Fälle blieben sonst für immer offen stehen. Das Löschen mit Rückfrage ist der Weg, sie zu entfernen, aber nie ohne dass Sie wissen, wie viele Fälle mitgehen.

Beispiel: Julia Beispiel hat Arbeitsspeicher plausibel eingeschaltet. Sie setzt den Höchstwert von 512 auf 1024 und speichert. Die Regel ist wieder Entwurf. Sie öffnet die Vorschau, sieht 3 Treffer weniger und schaltet sie mit Im Lauf einschalten wieder ein. Ändert sie nur die Beschreibung, bleibt die Regel eingeschaltet.

Schritt 5: Eine Katalogregel anpassen

Die mitgelieferten Regeln (Abzeichen Katalog) lassen sich bearbeiten, aber in festen Grenzen. Klicken Sie in der Spalte Aktionen auf Bearbeiten. Es öffnet sich der Dialog Standard-Regel anpassen: …. Er sagt: „Sie können Name, Beschreibung, Schweregrad, Frist, Zuweisung und die freigegebenen Parameter dieser Regel anpassen. Schlüssel und Art stehen fest.“ Änderbar sind:

  • Schweregrad (niedrig, mittel, hoch, blockierend),
  • Frist in Tagen, ganze Zahl von 1 bis 3650 („Gilt für neu eröffnete Klärfälle.“),
  • Zuständige beim Eröffnen automatisch zuweisen, der Schalter für die automatische Zuweisung (siehe Klärfälle automatisch zuweisen verstehen). Beim Quellkonflikt steht dort: „Ein Quellkonflikt wird immer zugewiesen. Dieser Schalter ist hier nicht änderbar.“
  • Name und Beschreibung,
  • die Parameter, die der Prüflauf bei dieser Regel wirklich liest. Das sind zwei: Bei Garantie-/Wartungsfrist läuft ab der Vorlauf in Tagen (ab Werk 60, zulässig 1 bis 365, „Erlaubt sind Werte von 1 bis 365.“), und beim Quellkonflikt die Frage Auch bereits entschiedene Konflikte prüfen (aus: nur offene Quellkonflikte erzeugen Klärfälle). Hat die Regel keine Parameter, steht „Diese Regel hat keine einstellbaren Parameter.“

Schlüssel und Art der Regel stehen fest und lassen sich nicht ändern. Warum: An ihnen hängen Klärfälle, Auswertungen und Benachrichtigungen.

Werkseinstellung im Blick. Oben steht, ob die Regel vom Katalog abweicht („Diese Regel weicht von der Werkseinstellung ab.“ oder „Diese Regel entspricht der Werkseinstellung.“). Bei den Feldern steht „Werkseinstellung: …“, bei abweichenden Werten zusätzlich die Marke weicht ab.

Kein Rückfall in den Entwurf. Anders als eine eigene Regel bleibt eine Katalogregel nach einer Änderung aktiv. Der Dialog sagt es: „Eine Standard-Regel fällt nach einer Änderung nicht in den Entwurf zurück. Sie bleibt aktiv, und die Änderung gilt ab dem nächsten Prüflauf. Offene Klärfälle bleiben bestehen und werden dann neu bewertet.“ Damit eine Änderung nicht unbemerkt wirkt, verlangt knooing in zwei Fällen eine Bestätigung:

  • Sie ändern den Schweregrad: Er gilt auch für die bereits offenen Fälle der Regel („Ein anderer Schweregrad wirkt auf bereits offene Klärfälle und braucht Ihre Bestätigung.“).
  • Sie ändern einen Parameter: Er verschiebt, welche Fälle bestehen bleiben.

Klicken Sie auf Speichern, erscheint in diesen Fällen ein gelber Kasten Bitte bestätigen Sie die Änderung. Er nennt „Diese Änderung gilt ab dem nächsten Prüflauf und betrifft 12 offene Fälle.“, bei Schweregrad „Schweregrad: mittel → hoch“, bei Parametern „Vorlauf in Tagen: 60 → 90“ und „Heute treffen 12 Objekte zu, nach der Änderung 19.“ Ist die Vorschau gekürzt, steht dabei, dass die Zahlen höher liegen können. Lässt sich die Auswirkung nicht berechnen, steht „Die Auswirkung ließ sich nicht berechnen. Prüfen Sie die Änderung vor der Bestätigung.“ Solange der Kasten offen ist, sind die Felder gesperrt. Mit Änderung übernehmen speichern Sie, mit Zurück zum Bearbeiten ändern Sie die Eingabe, und der Dialog zeigt die Auswirkung danach erneut. Ändern Sie nur Frist, Zuweisung, Name oder Beschreibung, braucht es keine Bestätigung: Frist und Zuweisung wirken nur auf neue Fälle, Name und Beschreibung nur auf die Anzeige. Offene Fälle behalten ihre Frist. Nach dem Speichern steht „Die Regel wurde gespeichert. Die Änderung gilt ab dem nächsten Prüflauf.“

Auf Werkseinstellung zurücksetzen. Weicht die Regel vom Katalog ab, ist der Knopf Auf Werkseinstellung zurücksetzen aktiv, sonst grau. Es erscheint die Rückfrage Auf Werkseinstellung zurücksetzen?: „Name, Beschreibung, Schweregrad, Frist, Zuweisung und Parameter werden auf die Werkseinstellung gesetzt. Ob die Regel aktiv ist, bleibt unverändert. Die Änderung gilt ab dem nächsten Prüflauf.“ Mit Ja, zurücksetzen führen Sie es aus, mit Zurück brechen Sie ab. Wechseln dabei Schweregrad oder Parameter, folgt dieselbe Bestätigung wie oben. Danach steht „Die Regel entspricht wieder der Werkseinstellung.“ Ob die Regel an- oder ausgeschaltet ist, bleibt, wie es war: Das Ein- und Ausschalten ist ein eigener Entschluss.

Hat in der Zwischenzeit jemand anderes dieselbe Regel geändert, lädt der Dialog den neuen Stand und behält Ihre Eingaben: „Die Regel wurde inzwischen von jemand anderem geändert. Der neue Stand ist geladen, Ihre Eingaben sind erhalten. Prüfen Sie sie und speichern Sie erneut.“ Katalogregeln lassen sich weiterhin nicht löschen.

Warum? Fristen und Schweregrade passen nicht in jeden Betrieb. Wer sie anpassen darf, ohne die Regel zu verlieren, bleibt beim Katalog und kann trotzdem eigene Maßstäbe setzen. Die Bestätigung mit Zahl verhindert, dass eine Änderung an einer Stelle viele offene Fälle umstuft, ohne dass es jemand merkt.

Beispiel: Julia Beispiel stellt bei Garantie-/Wartungsfrist läuft ab den Vorlauf in Tagen von 60 auf 90. Die Bestätigung zeigt, dass 12 offene Fälle betroffen sind und die Trefferzahl von 12 auf 19 steigt. Sie klickt auf Änderung übernehmen, und die Regel bleibt aktiv.

Schritt 6: Wann wurde eine Regel zuletzt geprüft?

In der Regelliste zeigt die Spalte Zuletzt geprüft, wann der Prüflauf die Regel zuletzt über den ganzen Bestand ausgewertet hat, darunter „12 Treffer im letzten Lauf“. Eine Regel, die noch nie vollständig geprüft wurde, trägt noch nicht vollständig geprüft (der Prüfzeitpunkt wird nach dem nächsten vollständigen Prüflauf gesetzt). Bei einem Entwurf oder einer deaktivierten Regel steht nicht im Lauf, denn der Lauf prüft sie nicht.

Der Block Letzter Prüflauf zeigt den jüngsten Lauf: ob er täglich (automatisch) oder von Hand gestartet durch eine Person lief, wann er stattfand und die Zahlen („240 Objekte geprüft, 5 neu, 3 geschlossen, 1 wieder geöffnet“). Gab es noch keinen Lauf, steht „Es wurde noch kein Prüflauf aufgezeichnet.“ Das Info-Symbol daneben („Erklärung zum Prüfzeitpunkt“) erklärt: Der Prüfzeitpunkt einer Regel wird nur nach einem vollständigen Prüflauf gesetzt, über den ganzen Bestand, ohne Einschränkung auf eine Klasse und ohne dass der Lauf an eine Obergrenze gestoßen ist.

Wann die Spalte leer bleibt oder sich nicht ändert:

  • Entwurf, deaktivierte Regel oder Prüfart ohne Auswertung: Der Lauf wertet die Regel nicht aus, also gibt es keinen Zeitpunkt.
  • Teillauf: Ein Lauf, der nur eine Klasse prüft oder bei sehr großem Bestand vorzeitig endet, ändert keinen Zeitpunkt. Sonst würde die Spalte behaupten, der ganze Bestand sei geprüft. Den Teillauf selbst sehen Sie im Block Letzter Prüflauf („Teillauf: …“, mit dem Grund). Dort steht auch, wann der letzte vollständige Lauf war („Der letzte vollständige Lauf war am …“) oder „Es gab noch keinen vollständigen Lauf.“
  • Parameter geändert: Nach einer Änderung der Parameter gilt der bisherige Zeitpunkt nicht mehr. Der nächste vollständige Lauf setzt einen neuen.
  • Regel konnte nicht ausgewertet werden: Sie behält ihren früheren Zeitpunkt, und unter Hinweise steht „Nicht geprüft: …“ mit dem Grund, zum Beispiel „Das hinterlegte Muster ist kein gültiger oder kein sicherer Ausdruck. Die Regel wird nicht geprüft.“, „Der Regelparameter „…“ fehlt oder ist unbrauchbar. Die Regel wird nicht geprüft.“ oder „Die Bedingung des Feldes … ist unbrauchbar. Solange das so ist, wird dieses Pflichtfeld nicht geprüft.“ Ein Hinweis kann auch eine Klasse betreffen („Das Namensmuster der Klasse ist kein gültiger oder kein sicherer Ausdruck. Die Klasse wird nicht geprüft.“). Die Hinweise erscheinen in der Sprache der Oberfläche.

Erreicht der Lauf die Obergrenze neuer Fälle, steht unter Hinweise: „Die Obergrenze neuer Klärfälle je Lauf ist erreicht: … weitere Fälle wurden nicht eröffnet und kommen beim nächsten Lauf an die Reihe. Bestehende Fälle sind davon nicht betroffen.“ Die Regel gilt dann trotzdem als geprüft. Bricht ein Lauf bei sehr großem Bestand ab, steht „Der Lauf hat bei … Objekten abgebrochen (ab Position …). Grenzen Sie auf eine Klasse ein oder starten Sie den Lauf mit Startposition … erneut, sonst bleibt der Rest ungeprüft.“

Warum? Wer eine Regel einschaltet, möchte wissen, ob sie überhaupt gearbeitet hat. „Zuletzt geprüft“ beantwortet das, ohne dass Sie in die Klärfälle schauen müssen.

Die Erklärungen an den Spalten

Hinter den Spaltenüberschriften der Regelliste steht ein Info-Symbol (Beschriftung „Erklärung zu …“). Es erklärt die Spalte in kurzen Sätzen: Name, Prüfart, Klasse, Schweregrad, Frist (Tage), Zuweisung, Offene Klärfälle, Zustand und Aktionen. Dort steht zum Beispiel, wie die Frist berechnet wird (Eröffnungstag plus Tage, bestehende Fälle behalten ihre Frist), was Entwurf, aktiv und inaktiv bedeuten und in welcher Reihenfolge die automatische Zuweisung wählt.

Schritt 7: Die vier Werte je Objekt verstehen

Den Qualitätsbericht öffnen Sie unter Konfigurationsverwaltung, Klärfälle, Reiter Qualitätsbericht (so lesen Sie ihn: Qualitätsbericht lesen). In den Objektlisten steht je Objekt jeder der vier Werte als Prozentzahl, darunter „… von … verletzt“. Wie sie entstehen, erklärt der Ausklapper Wie werden die vier Werte berechnet?:

| Wert | Bedeutung | |---|---| | Vollständigkeit | Anteil der Pflichtangaben der Klasse (Pflichtattribute und Pflicht-Stammfelder), die gefüllt sind. Bedingte Pflichten, die nicht greifen, zählen als erfüllt. | | Aktualität | Das Objekt ist aktuell, wenn der Datenstand nicht älter als die Schwelle „veraltet“ ist und keine Bestätigung überfällig ist. Ohne Datenstand gibt es keine Aussage. Die Schwelle kommt aus den eingeschalteten Aktualitätsregeln; ein Entwurf zählt nicht. | | Korrektheit | Anteil der geprüften Werte, die alle eingeschalteten Wertebereichsregeln und die Verweisprüfung (Regel „Verweis nicht zugeordnet“) erfüllen. Leere Werte, die eine Regel nicht prüft, zählen nicht mit. | | Verwaistheit | Ein Objekt ohne jede Beziehung gilt als verwaist (0 %), sonst 100 %. |

Der Abgleich mit dem Quellsystem fließt in die Korrektheit nicht ein, er hat eine eigene Kennzahl unter Datenflüsse. Steht bei einem Wert keine Aussage, gab es nichts zu prüfen. Es ist nie 0 % und nie 100 %.

Wichtig für die Korrektheit und die Aktualität: Nur eingeschaltete Regeln zählen mit (bei Wertebereichsregeln die im Lauf eingeschalteten). Ein Entwurf verändert diese Werte nicht, auch nicht, wenn er noch offene Klärfälle hat.

Warum vier getrennte Werte statt einer Note? Eine Gesamtnote verdeckt, woran es liegt. Getrennt sehen Sie, ob ein Objekt unvollständig, veraltet, fehlerhaft oder ohne Anschluss ist, und wissen, was zu tun ist.

Schritt 8: Die Qualität je Verantwortlichem lesen

Im Qualitätsbericht fasst die Tabelle Qualität je Verantwortlichem die Werte je Person zusammen. Verantwortlich ist die Person, die für das Objekt zuständig ist: zuerst der Steward, dann der Eigentümer, zuletzt der Klassenverantwortliche. Ein Fall mit eigener Zuweisung zählt bei der zugewiesenen Person. Wie die automatische Zuweisung wählt, steht in Klärfälle automatisch zuweisen verstehen.

Die Spalten sind Verantwortlich, Objekte, Offene Fälle, Überfällig (mit „Frist überschritten“), die vier Werte und Klärfälle. Mit Klärfälle öffnen springen Sie zu den offenen Fällen der Person. Bei „Niemand zuständig“ gibt es keinen Sprung („kein Sprung möglich“): Objekte ohne Verantwortlichen sind ein Befund für sich.

Warum je Person? Datenqualität verbessert sich, wenn jemand sie als eigene Aufgabe sieht. Die Tabelle zeigt, wo Hilfe oder Umverteilung nötig ist.

Nächster Schritt

Aktualität konkret einstellen: Veraltete Datensätze erkennen. Quellkonflikte als Fälle bearbeiten: Quellkonflikte klären.

Wenn etwas nicht klappt

  • Regel anlegen ist grau. Es fehlt der Schlüssel, der Name oder die Beschreibung, oder der Block Wertebereich ist unvollständig. Unter dem Block steht in Bernstein der erste Mangel, zum Beispiel „Wählen Sie ein Feld.“, „Geben Sie den Mindestwert als Zahl an.“, „Geben Sie den Höchstwert als Zahl an.“, „Der kleinere Wert gehört in das erste Feld.“, „Nennen Sie mindestens einen Wert.“, „Alle Werte der Liste müssen Zahlen sein.“, „Geben Sie die Grenzen als Datum an.“, „Geben Sie mindestens eine Länge als ganze Zahl an.“ oder „Die Obergrenze muss eine ganze Zahl ab 1 sein.“
  • „Der Schlüssel muss klein geschrieben sein, mit einem Buchstaben beginnen und darf nur Buchstaben, Ziffern und Unterstriche enthalten (mindestens 3 Zeichen).“ Ändern Sie den Schlüssel.
  • „Eine Regel mit dem Schlüssel „…“ gibt es in diesem Mandanten schon.“ Wählen Sie einen anderen Schlüssel.
  • „Name und Beschreibung sind erforderlich.“ Füllen Sie beide Felder.
  • „Die Liste darf höchstens 200 Werte enthalten.“ Teilen Sie die Werteliste auf mehrere Regeln auf.
  • „Eine eigene Regel legt an, wer die Konfigurationsverwaltung administriert.“ Ihnen fehlt das Recht zur CMDB-Verwaltung. Der Schalter in der Regelliste ist dann gesperrt, und die Knöpfe Bearbeiten, Einschalten und Löschen fehlen.
  • „Die Frist muss eine ganze Zahl von 1 bis 3650 Tagen sein.“ Tragen Sie eine ganze Zahl in diesem Bereich ein. In der Spalte Frist (Tage) der Regelliste nimmt das Feld nur Werte bis 365 an; für längere Fristen öffnen Sie Bearbeiten.
  • „Das Einschalten braucht Ihre Bestätigung. Öffnen Sie die Vorschau und bestätigen Sie dort.“ Eingeschaltet wird nur über den Dialog mit der Vorschau (Schritt 2).
  • „Diese Entwurfsregel hat noch offene Klärfälle. Beim Löschen werden sie mit der Regel entfernt.“ Bestätigen Sie die Rückfrage, oder lassen Sie die Regel stehen.
  • „Der Schalter ließ sich nicht umlegen.“ Das Umlegen ist nicht gespeichert worden. Versuchen Sie es erneut.
  • Im Lauf einschalten ist grau. Die Vorschau lädt noch, oder sie ist bei sehr großem Bestand abgebrochen („Der Vorschaubericht hat bei … geprüften Objekten abgebrochen - die tatsächliche Trefferzahl kann höher liegen.“). Grenzen Sie die Regel über Klasse (optional) ein.
  • Ich sehe keine Klärfälle der Regel. Prüfen Sie, ob der Schalter auf Im Lauf geprüft steht und ob der Prüflauf seitdem gelaufen ist (Jetzt prüfen).
  • Die Korrektheit zeigt „keine Aussage“. Für das Objekt gibt es keine eingeschaltete Wertebereichsregel und keinen Verweis, der zu prüfen wäre.