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Anleitung

Softwareinventar prüfen: Zuordnung, Version und Edition einheitlich lesen

Schritt für Schritt prüfen, was knooing beim Import vereinheitlicht: unsichere Zuordnungen zu Anwendungen finden und auflösen, Version und Edition mit ihren Kennzeichen lesen und nach einer Änderung des Versionskatalogs neu importieren.

9 min Lesezeit · Oktober 2026

Wie die Inventarliste in knooing kommt, steht in Softwareinventar importieren. Dieser Teil zeigt, was knooing beim Import vereinheitlicht und wie Sie es prüfen. knooing ordnet jeden Produktnamen einer Anwendung zu. Versionsangaben und Editionen übersetzt es nach dem Versionskatalog in einheitliche Werte. Was unsicher ist, kennzeichnet knooing, statt es als sicher auszugeben.

Erst mit einheitlichen Werten lassen sich Versionen vergleichen. Am Ende ist Ihr Inventar bereinigt: Es gibt keine unsicheren Zuordnungen mehr, und die Programme, die Sie bilanzieren, haben eine auswertbare Version.

Das brauchen Sie

  • Das Recht, die Konfigurationsverwaltung zu bearbeiten, wie in Softwareinventar importieren beschrieben. Zum Lesen und Filtern reicht das Recht, die Konfigurationsverwaltung anzusehen.
  • Die Installationen sind importiert.
  • Damit knooing zuordnen kann, sind Ihre Anwendungen unter Mein Unternehmen, Meine Anwendungen angelegt.
  • Die Regeln für Version und Edition pflegt knooing im Versionskatalog. Ohne Regel zeigt knooing die Version nur als Zahl und keine Edition.

Die Kennzeichen und was Sie tun

Die Begriffe stehen im ersten Teil unter „Die wichtigsten Begriffe“: Softwareinventar importieren. Diese Kennzeichen zeigt die Liste. Zum Nachschlagen: Die Schritte unten verweisen hierher.

Spalte Zuordnung: wie sicher knooing den Produktnamen einer Anwendung zugeordnet hat.

  • Eindeutig zugeordnet: Der Produktname passt genau zu einer Anwendung, auch bei anderer Groß- und Kleinschreibung. Sie müssen nichts tun.
  • Unsicher zugeordnet mit einer Zahl, etwa „(92%)“: Der Name ähnelt einer Anwendung nur, etwa wegen eines Tippfehlers. Die Zahl sagt, wie ähnlich die Namen sind. Prüfen Sie die Anwendung in der Spalte Anwendung und lösen Sie die Zuordnung auf wie in Schritt 2. Für die Lizenzbilanz ändert die Zuordnung nichts: Dort zählt die Schreibweise, die grau unter dem Produkt steht.
  • Nicht zugeordnet: Keine Anwendung hat einen ähnlichen Namen, unter Anwendung steht „-“. Für Werkzeuge, die Sie nicht als Anwendung führen, ist das normal. Gehört das Programm in Ihre Anwendungsliste, legen Sie es unter Meine Anwendungen mit genau diesem Namen an. Beim nächsten Import ist die Zeile dann eindeutig zugeordnet.

Spalte Version: oben der Rohwert, darunter der einheitliche Wert mit Pfeil, das Kennzeichen und, falls es für das Produkt einen Eintrag im Versionskatalog gibt, die Katalogversion.

  • Strukturiert erkannt: Eine Regel im Versionskatalog passt. Beispiel: „5.4.2.1180“ und darunter „→ Release 2026“.
  • Nur Rohtext übernommen: Keine Regel passt. knooing hat nur die Zahlen am Anfang gelesen, höchstens drei durch Punkte getrennte Teile. Beispiel: Aus „4.2.0.17-beta“ wird „→ 4.2.0“. Sind Rohwert und gelesener Wert gleich, steht kein Pfeil darunter. Die Marke ist orange, das heißt hier aber nicht Fehler. Sie müssen nur handeln, wenn Sie nach Versionen filtern oder zählen wollen und die Zahl dafür nicht reicht.
  • Nicht auswertbar: Die Version fehlt oder enthält keine Zahl, etwa „neueste“. knooing setzt keine Version ein, die nicht in Ihrer Liste steht. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Softwareverteilung die Versionsnummer liefert.
  • Katalogversion 1, 2 und so weiter: Die Zeile wurde nach diesem Stand des Versionskatalogs geprüft. Fehlt diese Angabe, gibt es für das Produkt keinen Eintrag im Katalog, oder in der Zeile fehlt der Hersteller.

Spalte Edition: oben der Rohwert aus der Spalte Edition Ihrer Datei oder „-“, wenn sie leer ist. Darunter stehen der einheitliche Wert mit Pfeil und das Kennzeichen.

  • Erkannt: Eine Regel hat die Edition erkannt, aus der Spalte Edition oder aus dem Produktnamen. Beispiel: „Pro“ und darunter „→ Professional“.
  • Keine Aussage: Keine Regel passt, oder es gibt für das Produkt keinen Eintrag im Katalog. knooing rät keine Edition. Liefert Ihre Datei keine Edition, ist das normal. Nur bei Produkten, die Sie nach Edition lizenzieren, melden Sie es dem knooing-Support.

Spalte Hersteller: knooing gleicht den Namen mit seinem Herstellerverzeichnis ab. Passt er zu einem Eintrag, steht der Name aus dem Verzeichnis da. Steht darunter grau „geliefert: … (gilt für die Autorisierungsliste)“, war die Schreibweise in Ihrer Datei nur ähnlich. Was das für die Liste erlaubter Software heißt, steht in Autorisierungsliste pflegen.

Fehlt für ein Programm, das Sie oft auswerten, eine Regel, melden Sie dem knooing-Support Hersteller, Produkt und die Versionsangaben aus Ihrer Liste. knooing ergänzt dann den Versionskatalog.

Schritt 1: Unsichere Zuordnungen herausfiltern

Öffnen Sie in der Seitenleiste Konfigurationsverwaltung und darin Bestand. Wählen Sie oben den Reiter Software. Klicken Sie über der Liste auf den Filter Zuordnung (1) und wählen Sie Unsicher zugeordnet.

Danach zeigt die Liste nur noch Zeilen mit „Unsicher zugeordnet“, im Beispiel „1 Installation(en)“ (2). In der Zeile steht unter Anwendung, welcher Anwendung knooing den Namen zugeordnet hat. Unter Zuordnung steht, wie ähnlich die Namen sind (3).

Softwareliste mit dem Filter Zuordnung Unsicher zugeordnet und einer Installation Routenplanner mit Unsicher zugeordnet (92%)
Der Filter zeigt nur die unsicheren Zuordnungen.

Warum filtern? Ein Tippfehler soll eine Installation nicht verschwinden lassen. Er soll aber auch nicht still als sicher gelten. Mit dem Filter finden Sie genau die Zeilen, die eine Prüfung brauchen.

Beispiel: In der Liste der Beispiel GmbH steht „Routenplanner“ mit doppeltem n. knooing ordnet ihn der Anwendung Routenplaner zu und zeigt „Unsicher zugeordnet (92%)“.

Schritt 2: Eine unsichere Zuordnung auflösen

Sie bestätigen eine Zuordnung nicht per Klick, knooing ordnet allein nach dem Produktnamen zu. Wählen Sie den passenden Weg:

  • Der Vorschlag stimmt, nur der Produktname hat einen Tippfehler: Lassen Sie den Produktnamen in Ihrer Softwareverteilung korrigieren, im Beispiel zu „Routenplaner“. Das ist der häufige Fall.
  • Das Programm gehört zu einer anderen Anwendung: Legen Sie unter Mein Unternehmen, Meine Anwendungen die richtige Anwendung an, mit genau dem Produktnamen aus der Liste. Ein Name, der genau passt, hat Vorrang vor einem ähnlichen. Importieren Sie die Liste danach erneut, wie in Softwareinventar importieren, Schritt 4. Die Zeile ist dann eindeutig der neuen Anwendung zugeordnet, und Sie sind fertig.

Haben Sie den Produktnamen korrigiert, ergibt das eine neue Installation. Damit die Zeile mit dem alten Namen nicht weiter zählt, importieren Sie die vollständige Softwareliste dieses Geräts im Modus Snapshot:

Achtung

Im Modus Snapshot gilt die Datei für jedes darin genannte Gerät als vollständige Liste. Alles, was für dieses Gerät in der Datei fehlt, zählt danach nicht mehr. Die Datei muss also alle Programme des Geräts enthalten.

  • Exportieren Sie die Liste des Geräts neu aus Ihrer Softwareverteilung, mit dem korrigierten Namen.
  • Klicken Sie unter Datei hochladen auf das Auswahlfeld Modus und wählen Sie Snapshot (Vollbestand je Gerät).
  • Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Importieren.

Mehr zum Snapshot steht in Gerätelizenzen bilanzieren, Schritt 5. Die Datei im Beispiel steht unten. Danach meldet knooing im Beispiel „1 neu, 2 aktualisiert von 3 Zeilen. 1 Installation(en) als nicht mehr gefunden markiert.“ Setzen Sie den Filter Zuordnung wieder auf Alle. Tippen Sie in das Feld Suchbegriff (Produkt oder Hersteller) den Namen ein, im Beispiel „Routen“. Jetzt steht die neue Zeile mit „Eindeutig zugeordnet“ in der Liste (1). Bei der alten Zeile steht unter Zuletzt gesehen zusätzlich „Nicht mehr gefunden seit …“ mit dem Tag des Snapshot-Imports (2). Sie bleibt als Nachweis stehen, zählt aber weder in der Lizenzbilanz noch für die Liste erlaubter Software.

Beim nächsten Öffnen des Reiters steht der Modus wieder auf Delta (nichts entfernen).

Softwareliste mit dem Suchbegriff Routen: Routenplaner 3.1 Eindeutig zugeordnet, Routenplanner 3.1 Nicht mehr gefunden
Nach dem Abgleich ist die neue Zeile eindeutig zugeordnet, die alte als nicht mehr gefunden markiert.

Warum an der Quelle korrigieren? Die Zuordnung hängt am Namen in der Liste. Stimmt er in der Softwareverteilung, stimmt er bei jedem weiteren Import. Der Snapshot sorgt dafür, dass die Zeile mit dem alten Namen nicht doppelt zählt.

Beispiel: Julia Beispiel lässt den Namen in der Softwareverteilung korrigieren. Dann importiert sie die vollständige Liste von nb-werk07 im Modus Snapshot:

Gerät;Produktname;Hersteller;Version;Zuletzt genutzt;Nutzungsquelle
nb-werk07;Routenplaner;Muster Logistik;3.2;01.10.2026 08:15;Intune
nb-werk07;Routenplaner;Muster Logistik;3.1;;
nb-werk07;Notizblock;;neueste;;

Routenplaner 3.1 steht jetzt als eindeutig zugeordnet in der Liste. Die alte Zeile „Routenplanner“ 3.1 ist als nicht mehr gefunden markiert.

Schritt 3: Version und Edition lesen

Leeren Sie das Feld Suchbegriff (Produkt oder Hersteller). Danach stehen wieder alle Installationen in der Liste, im Beispiel 9: Die alte Zeile „Routenplanner“ zählt mit, sie ist nur als nicht mehr gefunden markiert. Lesen Sie links die Spalten Version (1) und Edition (2). Was jedes Kennzeichen bedeutet, steht oben unter „Die Kennzeichen und was Sie tun“. Die graue Zeile unter jedem Produkt nennt, unter welcher Schreibweise es in der Lizenzbilanz zählt, oder „Ohne Hersteller, zählt nicht in der Lizenzbilanz“.

Um gezielt nachzuarbeiten, wählen Sie im Filter Version den Eintrag Nicht auswertbar. Danach stehen nur noch Zeilen ohne lesbare Version in der Liste, im Beispiel Notizblock (3). Setzen Sie den Filter danach wieder auf Alle. Genauso finden Sie mit dem Filter Edition und dem Eintrag Keine Aussage alle Zeilen ohne erkannte Edition.

Linke Hälfte der Softwareliste von Produkt bis Edition, bei Etikettendruck 5.4.2.1180 Release 2026 und Professional, bei Notizblock Nicht auswertbar
Der Katalog übersetzt 5.4.2.1180 in Release 2026, die Version neueste ist nicht auswertbar.

Warum Rohwert und einheitlicher Wert? Werkzeuge schreiben Versionen als Baunummer, Jahreszahl oder Text. Der einheitliche Wert macht sie vergleichbar. Der Rohwert bleibt immer daneben stehen, damit Sie sehen, was Ihre Quelle geliefert hat.

Beispiel: Etikettendruck 5.4.2.1180 auf srv-werk01 zeigt „→ Release 2026“, „Strukturiert erkannt“ und „Katalogversion 1“. Die Edition „Pro“ wird zu „→ Professional“ mit „Erkannt“. Etikettendruck 5.3.9 auf srv-werk02 zeigt „Nur Rohtext übernommen“ und ebenfalls „Katalogversion 1“: Für Version 5.3 hat der Katalog noch keine Regel. Der Archivdienst bleibt bei „2023.10“, genau wie in der Datei, und hat keine Katalogversion, weil es für ihn keinen Eintrag gibt. Notizblock mit „neueste“ ist „Nicht auswertbar“.

Schritt 4: Nach einer Änderung des Versionskatalogs erneut importieren

Diesen Schritt brauchen Sie nur, wenn knooing den Versionskatalog geändert hat, etwa auf Ihre Meldung hin. Sonst ist nichts zu tun. Ändert knooing den Katalog, entsteht eine neue Katalogversion. Vorhandene Zeilen behalten ihre Bewertung, bis Sie die Liste erneut importieren. Bis dahin steht unter der Version weiter „Katalogversion 1“. Ihr nächster regelmäßiger Import übernimmt die Änderung von selbst. Wollen Sie die Wirkung sofort sehen, importieren Sie die Liste gleich.

Prüfen Sie, dass der Modus auf Delta (nichts entfernen) steht, und importieren Sie Ihre aktuelle Inventarliste: Wählen Sie die Datei im Dateifeld aus und klicken Sie auf Importieren. knooing prüft dabei jede Zeile der Datei nach dem neuen Stand. Tippen Sie zur Kontrolle den Produktnamen in das Feld Suchbegriff (Produkt oder Hersteller), im Beispiel „Etikettendruck“. Danach steht unter der Version „Katalogversion 2“ (1). Eine Version, für die es jetzt eine Regel gibt, zeigt den einheitlichen Wert mit „Strukturiert erkannt“ (2).

Nur die Zeilen in Ihrer Datei werden neu geprüft. Eine Zeile, die nicht in der Datei steht, behält ihre alte Katalogversion.

Zwei Zeilen Etikettendruck mit Katalogversion 2, bei 5.3.9 jetzt Release 2025
Mit Katalogversion 2 ist auch 5.3.9 strukturiert erkannt.

Warum erst beim nächsten Import? Eine Änderung am Katalog soll Ihre Liste nicht heimlich umschreiben. An der Katalogversion sehen Sie, nach welchem Stand eine Zeile geprüft wurde.

Beispiel: knooing ergänzt für Etikettendruck auf Julias Meldung hin die Regel, dass 5.3 „Release 2025“ heißt. Julia Beispiel importiert die aktuelle Liste erneut. Die Meldung beginnt mit „0 neu, 8 aktualisiert von 8 Zeilen.“ Etikettendruck 5.3.9 auf srv-werk02 zeigt jetzt „→ Release 2025“, „Strukturiert erkannt“ und „Katalogversion 2“.

Nächster Schritt

Ist das Inventar bereinigt, also ohne unsichere Zuordnungen und mit auswertbaren Versionen, bilanzieren Sie Lizenzen, siehe Gerätelizenzen bilanzieren. Welche Programme erlaubt sind, legen Sie in der Autorisierungsliste fest, siehe Autorisierungsliste pflegen.

Wenn etwas nicht klappt

  • Die Zeile bleibt „Unsicher zugeordnet“, obwohl die Anwendung stimmt. Eine Bestätigung von Hand gibt es nicht. Korrigieren Sie den Produktnamen wie in Schritt 2.
  • Nach dem Anlegen der Anwendung steht weiter „Nicht zugeordnet“. Die Zuordnung entsteht beim Import. Importieren Sie die Liste erneut. Der Name der Anwendung muss dem Produktnamen entsprechen, Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.
  • Nach dem Snapshot steht bei der alten Zeile kein „Nicht mehr gefunden seit …“. Die Datei enthielt den alten Namen noch, oder das Gerät heißt in der Datei anders. Prüfen Sie die Datei und importieren Sie sie erneut im Modus Snapshot (Vollbestand je Gerät).
  • „Snapshot nicht angewendet: Wegen abgewiesener Zeilen wurde nichts als nicht mehr gefunden markiert. Korrigieren Sie die Zeilen und importieren Sie die Datei erneut.“ Bei einem Fehler in der Datei markiert knooing zur Sicherheit nichts. Korrigieren Sie die genannten Zeilen.
  • Unter der Version steht keine Katalogversion. Prüfen Sie zuerst, ob in der Zeile ein Hersteller steht: Ohne Hersteller greift der Katalog nicht. Steht einer da, fragen Sie den knooing-Support, ob es für Hersteller und Produkt einen Eintrag gibt. Ein Eintrag gilt für einen Hersteller und einen Produktnamen oder den Namen der zugeordneten Anwendung. „Muster Druck“ und „Muster Druck GmbH“ gelten dabei als gleich. Ein anderer Produktname, etwa „Etikettendruck Pro“, braucht einen eigenen Eintrag. Ist der Eintrag neu, importieren Sie die Liste erneut.
  • Die Version zeigt „Nicht auswertbar“, obwohl Ihre Quelle eine Nummer hat. Die Spalte heißt anders, etwa „Release“, und knooing hat sie nicht als Version erkannt. Nennen Sie sie „Version“ und importieren Sie die Liste erneut.
  • Die Edition zeigt „Keine Aussage“, obwohl die Spalte Edition gefüllt ist. Für dieses Wort oder dieses Produkt gibt es im Versionskatalog keine Regel. Melden Sie es dem knooing-Support.
  • Nach dem Snapshot steht ein Programm als nicht mehr gefunden, das noch installiert ist. Die Datei war für dieses Gerät nicht vollständig. Importieren Sie die vollständige Liste des Geräts erneut. Die Zeile verliert dann „Nicht mehr gefunden seit …“ und zählt wieder.