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Anleitung

Schutzbedarf einer Leistung einstufen: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit

Schritt für Schritt den Schutzbedarf einer Leistung festlegen: die drei Fragen beantworten, eine Begründung nennen, speichern und im Verlauf nachlesen, wer wann wie entschieden hat.

5 min Lesezeit · Oktober 2026

Wie schlimm wäre es, wenn die Daten einer Leistung in falsche Hände geraten, unbemerkt falsch würden oder die Leistung ausfiele? Diese drei Fragen entscheiden über den Schutzbedarf. Sie beantworten sie einmal je Leistung, und knooing zeigt das Ergebnis danach überall dort, wo es auf die Schwere ankommt, vor allem in der Ausfallbewertung.

Die Begriffe erklärt der Überblick zur Einstufung. Wer die Leistung erbringt, tragen Sie getrennt ein, siehe Auslagerung einer Leistung zuordnen.

Das brauchen Sie

Das Recht, die Einstufung von Leistungen zu pflegen. Wer sie nur ansehen darf, sieht die Stufen, aber keine Auswahlfelder, dazu den Hinweis „Sie können die Einstufung ansehen, aber nicht ändern. Ändern darf, wer die Einstufung von Leistungen pflegen darf.“

Schritt 1: Die Leistung öffnen

Öffnen Sie in der Seitenleiste Mein Unternehmen und darin Meine Services. Wählen Sie den Reiter Services und klicken Sie auf den Namen der Leistung, im Beispiel „E-Mail und Kalender“. Im Reiter Übersicht finden Sie ganz unten den Abschnitt Einstufung. Solange noch nichts eingestuft ist, steht rechts oben ein Hinweis wie „3 Schutzziel(e) nicht eingestuft“.

Im Abschnitt Kritische oder wichtige Funktion steht, ob die Leistung als kritisch gilt. Das setzen Sie hier nicht. Es ergibt sich aus den freigegebenen Funktionsbewertungen. Über Kritische Funktionen verwalten kommen Sie zur Verwaltung, sofern Ihr Mandant den Servicedesk nutzt.

Abschnitt Einstufung der Leistung E-Mail und Kalender, noch ohne Schutzbedarf
  1. 1Wird nicht hier gesetzt
  2. 2Schutzbedarf wählen
Der Abschnitt Einstufung einer Leistung ohne Einstufung.

Warum nicht gleich überall dasselbe? Eine Leistung wie das Auftragsportal ist für das Geschäft unverzichtbar, ein Fotokopierer nicht. Erst die Einstufung macht den Unterschied sichtbar, sonst wären im Störfall alle Meldungen gleich wichtig.

Schritt 2: Die drei Fragen beantworten

Unter Schutzbedarf steht je Schutzziel eine Frage, daneben ein Auswahlfeld:

  • Vertraulichkeit: Wie schlimm wäre es, wenn Unbefugte die Daten dieser Leistung sehen?
  • Integrität: Wie schlimm wäre es, wenn die Daten unbemerkt falsch oder verändert wären?
  • Verfügbarkeit: Wie schlimm wäre es, wenn die Leistung ausfällt oder nicht erreichbar ist?

Wählen Sie jeweils normal, hoch oder sehr hoch. Unter der Wahl erklärt knooing, was die Stufe bedeutet: normal heißt „Der Schaden wäre begrenzt und überschaubar.“, hoch „Der Schaden wäre beträchtlich.“, sehr hoch „Der Schaden wäre existenzbedrohend oder katastrophal.“ Maßstab ist der schlimmste realistische Schaden für Ihr Unternehmen. Stufen Sie ein Schutzziel nicht ein, steht dort Noch nicht eingestuft.

Warum drei getrennte Fragen? Eine Leistung kann in einem Punkt harmlos und im anderen heikel sein. Ein Zeiterfassungsportal enthält kaum Geheimnisse (Vertraulichkeit normal), muss aber richtige Zeiten liefern (Integrität hoch).

Beispiel: Julia Beispiel stuft „E-Mail und Kalender“ so ein: Vertraulichkeit hoch, Integrität normal, Verfügbarkeit hoch.

Schritt 3: Begründen und speichern

Sobald Sie etwas ändern, erscheinen unter den Fragen das Feld Begründung (empfohlen) und die Schaltfläche Einstufung speichern. Tragen Sie in einem Satz ein, warum Sie so entschieden haben, und klicken Sie auf Einstufung speichern. Mit Verwerfen gehen Sie zurück zum gespeicherten Stand.

Abschnitt Einstufung mit gewähltem Schutzbedarf, ausgefüllter Begründung und der Schaltfläche Einstufung speichern
  1. 1Drei Schutzziele
  2. 2Begründung
  3. 3Einstufung speichern
Die Begründung steht gleich neben der Entscheidung und landet im Verlauf.

Danach meldet knooing „Gespeichert. Die Änderung steht im Verlauf.“ und darunter, wer wann eingestuft hat.

Bestätigung Gespeichert mit der Zeile Zuletzt eingestuft am 6.10.2026 von Julia Beispiel und der Begründung
  1. 1Gespeichert
  2. 2Wer, wann, warum
Die letzte Entscheidung steht direkt unter dem Schutzbedarf.

Warum eine Begründung? In einem Jahr fragt die Revision, warum die Verfügbarkeit nur hoch und nicht sehr hoch war. Der Satz beantwortet es, ohne dass jemand suchen muss. Die Begründung ist empfohlen, nicht Pflicht. Sie darf höchstens 2000 Zeichen lang sein.

Nächster Schritt

Hat die Leistung einen Dienstleister, ordnen Sie ihn zu: Auslagerung einer Leistung zuordnen. Wie die Einstufung in einer Störung wirkt, zeigt Einstufung in der Ausfallbewertung lesen.

Wenn etwas nicht klappt

  • Der Abschnitt Einstufung fehlt. Ohne Leserecht auf die Einstufung zeigt knooing den Abschnitt nicht. Wenden Sie sich an die Administration Ihres Mandanten.
  • Es gibt nur Anzeige, keine Auswahlfelder. Ihnen fehlt das Recht, die Einstufung zu ändern. Es erscheint „Sie können die Einstufung ansehen, aber nicht ändern. Ändern darf, wer die Einstufung von Leistungen pflegen darf.“
  • Die Meldung „Die Einstufung ließ sich nicht laden.“ erscheint. Laden Sie die Seite neu oder klicken Sie auf Erneut versuchen.
  • Die Meldung „Die Einstufung ließ sich nicht speichern.“ erscheint. Ihre Auswahl bleibt stehen. Speichern Sie nach einem Moment erneut.
  • Die Meldung „Die Begründung ist zu lang (höchstens 2000 Zeichen).“ erscheint. Kürzen Sie den Text.
  • Bei Kritische oder wichtige Funktion steht „Noch nicht bewertet: mit keiner Funktionsbewertung verknüpft“. Das ist keine Störung. Die Leistung ist mit keiner Funktionsbewertung verknüpft, und über Kritische Funktionen verwalten holen Sie das nach.